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Schulradio befasst sich mit Zeitgeschichte

Die Otfried-Preußler-Schule Stephanskirchen nimmt am „Erasmus+“-Projekt teil

Die Teilnehmer aus den vier Ländern in den Erasmus-Shirts beim Projektabschluss in der Aula der Otfried-Preußler-Schule: Sie freuen sich auf die nächste Station in Kreta.
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Die Teilnehmer aus den vier Ländern in den Erasmus-Shirts beim Projektabschluss in der Aula der Otfried-Preußler-Schule: Sie freuen sich auf die nächste Station in Kreta.

An einem besonderen Projekt dürfen Stephanskirchener Schüler teilnehmen. Mit ihrem Schulradio haben sie sich bei „Erasmus +“ beworben.

Stephanskirchen – Nach über zwei Jahren des Planens und Wartens während der Corona-Zeit war es endlich so weit und jeweils fünf Schüler und zwei begleitende Lehrkräfte aus Portugal, Griechenland und den Niederlanden besuchten vom 25. September bis 1. Oktober für eine Woche die Otfried-Preußler-Schule Stephanskirchen (OPS), um gemeinsam Schulradio zu machen und sich mit der Zeit des Nationalsozialismus (NS) auseinanderzusetzen.

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Als „Erasmus+“-Projekt ermöglicht dieser von der EU finanziert Austausch, europäischen Schulen sich zu begegnen und gemeinsam an einem Thema zu arbeiten. Nachdem sich das Schulradio der OPS, die „Simssee Welle“, unter der Leitung der Klassenlehrerin Michaela Hoff, schon seit einigen Jahren mit Stolperstein-Biografien beschäftigt und dazu preisgekrönte Hörspiele produziert hat, lag es nahe, sich mit diesem Projektthema bei „Erasmus+“ zu bewerben. Unter dem Titel „Höre meine Geschichte – Europäische Geschichte im Schulradio“ treffen sich die vier Schulen jeweils für eine Woche in einem der Länder. Der Auftakt fand in der OPS statt und die Projektkoordinatorin Hoff hatte ein umfangreiches Programm vorbereitet. Das Erasmusteam lernte die örtlichen Stolpersteine und die dazugehörenden Hörspiele kennen, besuchte die KZ-Gedenkstätte Dachau und durfte ein Zeitzeugeninterview mit der Auschwitz-Überlebenden Eva Umlauf führen.

Nächste Station ist in Kreta

In Kombination mit einem Radioworkshop entstand so eine bewegende Schulradiosendung, die am Freitag im Schulhaus zu hören war. Eine besondere Herausforderung für alle Beteiligten war dabei die Tatsache, dass alles auf Englisch durchgeführt werden musste und für den Schnitt der Sendung nur ein Tag Zeit war. Umso begeisterter waren alle Beteiligten von der entstanden Sendung und der tollen Team-Erfahrung.

Die europäischen Ideen von Frieden und Demokratie konnten in diesem „Erasmus+“-Projekt rundum verwirklicht werden, zum einem aufgrund des Themas, aber vor allem auch durch das offene und wertschätzende Miteinander aller Teilnehmer. So fiel der Abschied am Bahnhof allen schwer, aber gleichzeitig ist die Vorfreude auf ein Wiedersehen der neuen Freunde an der nächsten Station groß, denn im November geht es nach Kreta.

re/AN

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