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Ein unkomplizierter Testlauf

Die Mini-Häuser kommen nach Schechen: Das ist geplant

Bis zu 30 Tiny-Häuser sollen im Rosenheimer Norden, nördlich der Technischen Hochschule, aufgestellt werden.
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Tiny-Haus (Symbol)
  • VonKatharina Heinz
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Begonnen hat eigentlich alles mit der Überplanung des Geländes an der Rosenheimer Straße. Die Idee, dort unter anderem eine Tinyhaus-Siedlung entstehen zu lassen, fand bei den Bürgern so viel Anklang, dass die Gemeinde nun bereits vorab ein Areal für die kleinen Häuser zur Verfügung stellen will.

Schechen – „Es gab ein Riesen-Echo auf den Presseartikel über die geplante Tinyhaus-Nutzung auf dem Sportplatzgelände“, berichtete Schechens Bürgermeister Stefan Adam (CSU) in der vergangenen Sitzung des Gemeinderates. Einige Leute hätten im Rathaus angerufen und wollten direkt eines der Grundstücke mieten.

Probegrundstück im Innenbereich

Im Mai hatte das Gremium über eine Ansiedlung von Mini-Häusern auf dem neu zu überplanenden Gelände an der Rosenheimer Straße diskutiert. Man sprach sich grundsätzlich dafür aus, unter Berücksichtigung einer Tinyhaus-Siedlung dort weiter zu planen. Es wurde aber auch deutlich, dass es an Erfahrungen mit dieser Art der Grundstücksverpachtung mangelt.

Weil sich die städtebaulichen Planungen am Sportplatzgelände noch hinziehen werden, hat man in der Gemeinde nun eine andere Möglichkeit gefunden, das mit den Minihäusern schon einmal auszuprobieren.

Ein brachliegendes, gemeindeeigenes Baugrundstück an der Rosenheimer Straße, das ehemalige Kirchthaler Anwesen, könnte genutzt werden.

Das vorgesehene Baugebiet.

Vier Parzellen wären möglich

Das Grundstück liegt baurechtlich im Innenbereich im Sinne des Paragraphen 34 Baugesetzbuch und ist grundsätzlich bebaubar. Die Verwaltung schlug vor, im Rahmen eines Flächenpachtmodells einzelne Parzellen an Interessenten zu vergeben. Etwa vier Parzellen wären möglich. Die Parzellengröße würde rund 150 bis 200 Quadratmeter betragen, ein Pachtzins von einem Euro pro Quadratmeter wäre denkbar.

Auflagen, wie eine Größenbegrenzung der Tinyhäuser, könnten gemacht werden.

Der Vorschlag war, die Pachtverträge auf fünf Jahre zu befristen. Die Parzellierung, die Vertragsgestaltung sowie die Herstellung der notwendigen Versorgungseinrichtungen wären von der Verwaltung zu übernehmen.

Laut Bürgermeister Adam ist das Grundstück erschlossen, die Anschlüsse zu den Tinyhäusern müssten aber von den Besitzern gezahlt werden. Der Bürgermeister schlug vor, eine Ausschreibung durchzuführen, um unter den Bewerbern auswählen zu können.

Volker Schmidt (SPD/ÜW Schechen) gefiel die Idee. „So kann man das zügig verwirklichen, Erfahrungen sammeln – und wenn es im Chaos versinkt, wieder auflösen“, meinte er.

Unabhängig vom Sportplatz

Dr. Florian Zeller (CSU) wollte die Siedlung unabhängig vom Sportplatzgelände verstanden wissen. „Nicht, dass wir uns damit für das andere festlegen“, sagte er. Den Tinyhaus-Besitzern solle nicht grundsätzlich in Aussicht gestellt werden, nach den fünf Jahren am Kirchthaler Anwesen einen Platz am Sportplatz-Gelände zu bekommen.

Mit 16 zu einer Gegenstimme sprach sich das Gremium dafür aus, das ehemalige Kirchthaler-Grundstück für Tinyhäuser auf Pachtbasis für vorerst fünf Jahre zu nutzen.

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