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Entwicklungshilfe einer Oberaudorferin

„Die einzige dauerhaft wirkungsvolle Entwicklungshilfe ist Bildung“

Mehr als vier Dutzend Schulen hat Astrid Toda mittlerweile in Benin errichten lassen. Das Foto zeigt die Nummer 54.
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Mehr als vier Dutzend Schulen hat Astrid Toda mittlerweile in Benin errichten lassen. Das Foto zeigt die Nummer 54.

Astrid Toda baut im westafrikanischen Land Benin seit 28 Jahren Schulen. Gerade stellt sie ihre 54. Schule fertig.

Oberaudorf/Rimsting/Benin – „Die einzige dauerhaft wirkungsvolle Entwicklungshilfe ist Bildung, weil die Menschen dann in ihrem Heimatland bleiben, eine Perspektive haben und das Land mit aufbauen können“, sagt Astrid Toda, mittlerweile 69 Jahre und geborene Oberaudorferin. Sie baut im westafrikanischen Land Benin seit 28 Jahren Schulen. Gerade stellt sie ihre 54. Schule fertig.

Dass die Bildung die effektivste Entwicklungshilfe ist, sieht das deutsche Bundesentwicklungshilfeministerium (BMZ) so und legt deshalb auf jeden gespendeten Euro drei Euro drauf.

Nachdem Hans Fritz 2019 seine Firma Serra verkaufte, die in Rimsting Sägewerke produziert, reiste er ein halbes Jahr später nach Benin und war von der Arbeit dort so beeindruckt, dass er 25 Prozent für eine neue Schule spendete. Die übrigen 75 Prozent wurden vom Ministerium aufgefüllt. Jetzt wird die Schule gerade fertig und trägt seinen Namen. 300 bis 500 Kinder werden in „seiner“ Schule unterrichtet. Toda hat durch ihre Arbeit bereits über 20.000 Kindern einen Schulplatz ermöglicht.

Astrid Toda und einige Schulkinder freuen sich über das neue Schulhaus.

Für einen Schulbau stellt ein Dorf den entsprechenden Antrag und verpflichtet sich, Eigenleistungen zu erbringen. Dazu stellt die Gemeinde das Grundstück kostenlos zur Verfügung und die Bürger graben die Fundamente aus, Bagger gibt es keine. Sie stellen außerdem die Betonsteine für die Mauern her.

Das Bauen wird von Facharbeitern ausgeführt und Toda selbst hat mit Bauaufsicht sowie Materialeinkauf durch die gesamte Bauphase viel zu tun. Durch die Eigenleistungen kann der Preis für eine Schule zwischen 50.000 bis 60.000 Euro gehalten werden. Für den Unterhalt ist die Gemeinde verantwortlich. Die Lehrkräfte bezahlt der Staat.

40 Dörfer, die sich um eine Schule bewerben, stehen auf der Warteliste. Sie warten auf Spender, die dafür gerne mit ihren Namen verewigt werden.

Interessierte können sich beim stellvertretenden Vorsitzenden Walter Schmid des Vereins Bildungswerk Afrika unter Telefonnummer 01 62/2 65 83 18 melden. Der Verein freut sich auch über kleinere Spenden oder Sammelspenden.

fh

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