Engpass bei Krippenplätzen

Die Bärenstube ist bereit für eine weitere Gruppe in Stephanskirchen

Im Kindergarten Bärenstube fanden im Sommer Sanierungsarbeiten statt, weil dringend eine neue Krippengruppe gebraucht wurd. Und im September wurde sie dann doch nicht gebraucht. Nun kommt voraussichtlich im Frühjahr eine gemischte Krippen- und Kleinkindergruppe.
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Im Kindergarten Bärenstube fanden im Sommer Sanierungsarbeiten statt, weil dringend eine neue Krippengruppe gebraucht wurd. Und im September wurde sie dann doch nicht gebraucht. Nun kommt voraussichtlich im Frühjahr eine gemischte Krippen- und Kleinkindergruppe.
  • Sylvia Hampel
    vonSylvia Hampel
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Eine neue Krippengruppe wird jetzt, gleich, sofort gebraucht. So sah es im Juni aus. Der Gemeinderat beschloss daraufhin, im Kindergarten Bärenstube in Stephanskirchen eine weitere Gruppe einzurichten. Damit der Anspruch auf einen Betreuungsplatz auch erfüllt werden kann.

Stephanskirchen – Damit diese neue Gruppe im September betriebsbereit wäre, wurden Wände und Fußböden saniert, eine Wasserleitung neu verlegt. Außerdem hatte sich herausgestellt, dass die Entsorgung des Regenwassers über die Drainage nicht mehr funktionierte, weil diese mit Wurzeln durchzogen ist. Also wurde auch das gerichtet. Gesamtkosten: 42 000 Euro.

Bedarf hat sich verschoben

Und dann war der Druck auf einmal weg, wie Bürgermeister Karl Mair (Parteifreie) in der Sitzung des Hauptausschusses sagte. Der Bedarf habe sich verschoben, sowohl zeitlich als auch vom Alter der Kinder. Nun plant die Gemeinde, in der Bärenstube ab Frühjahr 2021 eine altersgemischte Gruppe mit Krippen- und den kleinsten Kindergartenkindern.

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Ausgaben nachträglich genemigen

Die Ausgaben für die Sanierung waren so allerdings im Gemeindehaushalt nicht eingeplant. Sie können aber aus anderen Haushaltsstellen des Gebäudeunterhalts bezahlt werden. Dem stimmte der Hauptausschuss einstimmig zu.

Grüne Wand im Feuerwehrhaus

Florian Beck merkte in seiner Funktion als Kommandant der Feuerwehr Stephanskirchen an, dass auch am dortigen Feuerwehrhaus Probleme mit Wurzeln in der Drainage aufgetreten seien. „Die Bautrockner sind ein halbes Jahr gelaufen, die Wand ist grün. Wir sollten künftig aufpassen, wo wir welche Bäume pflanzen.“ Sylvia Hampel

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