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14.000 Stickerpakete und 220 Alben

Der TuS Großkarolinenfeld blickt auf einen erfolgreichen Verkauf seiner Stickerhefte

Die stolzen Sammler: Familie Beitz mit einem vollen Stickerheft des Tus Großkaro. (von links: Andreas Beitz, Markus Beitz, Laura Beitz, Anian Beitz)
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Die stolzen Sammler: Familie Beitz mit einem vollen Stickerheft des Tus Großkaro. (von links: Andreas Beitz, Markus Beitz, Laura Beitz, Anian Beitz)

Zehn Wochen lang hieß es: Sammeln, Kleben und Tauschen. In Zusammenarbeit mit der Firma Stickerstars hat der TuS Großkarolinenfeld ein eigenes Sammelalbum entwickelt – ganz nach dem Vorbild der Stickerhefte, die während der Fußball EM oder WM verkauft werden. Gesammelt wurden diesmal aber die Vereinsmitglieder.

von Sabrina Huber

Großkarolinenfeld – Zum Kaufen gab es das Ganze bei Edeka Karavil in Großkarolinenfeld. „Gefühlt hat ganz Großkaro mitgemacht und getauscht“, erzählt Andreas Beitz, Abteilungsleiter Fußball TuS Großkarolinenfeld. Da wurde ein privater Grillabend schnell mal zu einer Tauschbörse. Jetzt ist der Verkauf vorbei. Die Erwartungen seien von allen Beteiligten mehr als übertroffen. Die Aktion wirke sich auch positiv auf den Zusammenhalt des Vereins aus. „Von Leuten, bei denen man bisher vielleicht nur den Namen kannte, hat man jetzt auch ein Gesicht dazu“, so der Abteilungsleiter.

Stickerpakete sind ausgegangen

„14.000 Stickerpakete und 220 Alben wurden erworben“, sagt Beitz. „Wir sind zwischenzeitlich in der dritten Verkaufswoche auch mal bei den Stickerpacks leergelaufen“, schildert Sebastian Hartwig vom Supermarkt. Die Nachfrage nach den Stickern sei einfach zu hoch gewesen.

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Einen Wermutstropfen gibt es aber: Es wurden fast 3500 Stickerpakete ohne Bezahlung aus dem Edeka entwendet. Laut Hartwig waren zu Beginn des Verkaufs die Sticker noch am Eingangsbereich in Nähe der Kassen verteilt. Dadurch wollte der Supermarkt die Kunden auf die Aktion aufmerksam machen. Nach und nach bemerkte Hartwig aber, dass auf rätselhafte Weise immer mehr Stickerpakete fehlten. Daraufhin verkaufte das Edeka-Team die Sticker nur noch bei Nachfrage der Kunden an der Kasse. Hartwig will an dieser Stelle den einen oder anderen Kassier-Fehler aber nicht abstreiten. Dennoch sei er sehr entsetzt, dass so eine Aktion „dermaßen ausgenutzt wird, um nicht nur uns, sondern auch den Verein zu bestehlen“.

Finanziell ein Erfolg

Der Verkauf der Sticker war auch aus finanzieller Sicht ein Erfolg. Schließlich fallen seit längerem coronabedingt Feste und Partys aus, auf die der TuS angewiesen sei. Laut Beitz konnte durch das Stickerprojekt „das entstandene Loch zumindest ein klein wenig aufgefüllt werden“. Insgesamt erhält der TuS rund „die Hälfte der Einnahmen der Sammelalben“, erzählt Hartwig.

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Für was der Erlös genau verwendet wird, steht beim TuS aber noch nicht fest. Zuerst müsse der Verein noch schauen, wie viel rausgekommen ist. Am Ende soll das Geld in „unsere Jugend und somit in die Zukunft des TuS investiert werden“. Für die Kinder und Jugendlichen war die Aktion auch etwas Besonderes. Viele von ihnen waren selbst auf einem der Sticker abgebildet. Laut Beitz müssen es nicht immer die Profis aus der Nationalmannschaft oder der Bundesliga sein: „Sich selbst einmal auf einem Sticker zu sehen, ist schon was Schönes“. Daher kann sich der Abteilungsleiter vorstellen, diese Aktion in Zukunft zu wiederholen.

Zusammen schafft der Verein alles

Wie es aber nun allgemein im Herbst mit dem Verein weitergeht, sei noch ungewiss. „Corona hält uns noch immer auf Trab“, erzählt Andreas Beitz. Regelmäßig wartet der Verein auf neue Verordnungen, die er dann auch hoffentlich umsetzen kann. „Aktuell sieht es zumindest mit dem Sport im Freien sehr gut aus“, schildert Beitz. Dafür braucht es aber zwei Sachen: entsprechende Hilfsmittel und eine gute Organisation der Vereinsführung. Laut Beitz hat der TuS aber eines in der Vergangenheit gelernt. Und das ist: „Zusammen können wir jede Hürde überwinden!"

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