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Ideenwerkstatt am 6. und 7. Juli

Der neue Weg der Bürgerbeteiligung: So will die Gemeinde Samerberg ein neues Leitbild entwickeln

Hoffen auf eine rege Beteiligung der Bevölkerung bei der Erstellung des Entwicklungskonzepts: (von links) dritte Bürgermeisterin Christine Eckert, erster Bürgermeister Georg Huber, Monika Schimanski und Roswitha Estermann von der Gästeinformation und dem Tourismusverein.
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Hoffen auf eine rege Beteiligung der Bevölkerung bei der Erstellung des Entwicklungskonzepts: (von links) dritte Bürgermeisterin Christine Eckert, erster Bürgermeister Georg Huber, Monika Schimanski und Roswitha Estermann von der Gästeinformation und dem Tourismusverein.
  • Anton Hötzelsperger
    VonAnton Hötzelsperger
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Ein neues Leitbild für die Gemeinde Samerberg soll her. Bei der Erstellung eines neuen Gemeinde-Leitbildes bedient sich die Verwaltung eines professionellen Expertenbüros und will mit den Bürgern in Ideenwerkstätten ins Gespräch kommen. Der Prozess wird vom Büro „nonconform“ mit einem Team aus Architektur, Raumplanung und Kommunikation moderiert.

Ein Gespräch mit Bürgermeister Georg Huber über die Themen und seine Erwartungen.

Was erhoffen Sie sich von diesem Projekt?

Georg Huber: Die Erfahrungen von den beiden Gemeinden Stephanskirchen und Bad Feilnbach mit diesem Format der Bürgerbeteiligung waren vielversprechend und es kamen gute Anregungen aus der Bürgerschaft für spezielle Planungsprozesse. Wenn man Experten von außen und Experten von innen, also die Bürger, an einen Tisch holt, kann spannendes Neues entstehen. Wir hoffen also auf viele Ideen aus der Bevölkerung.

Die sogenannten Ideenwerkstätten finden am 6. und 7. Juli statt, wie läuft das genau ab?

Huber: Am Mittwoch, 6. Juli, machen die Experten von „nonconform“ in Roßholzen im Feuerwehrhaus Station. Und zwar von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr. Während dieser Zeit können Bürger aus Steinkirchen und Roßholzen dort einfach kurz vorbeischauen und ihre Ideen für die Zukunft unserer Gemeinde mitbringen. Das gleiche Angebot, also ein offenes Ideenbüro, steht am Donnerstag, 7. Juli, von 10 bis 12 Uhr im Dorfcafé Grainbach und nachmittags von 14 bis 16 Uhr im Rathaussaal Törwang zur Verfügung.

Geht es an den Abenden vom 6. und 7. Juli noch weiter?

Huber: Ja, jeweils von 19 bis 22 Uhr laden wir zum offenen Ideenstammtisch in die Samerberger Halle, wo alle Anregungen gesammelt und weiter diskutiert werden können.

Welche Themen stehen im Vordergrund?

Huber: Bei den Vorgesprächen haben sich einige Kernfragen herausgestellt, über die wir speziell reden wollen: Wie lebt man zukünftig in der Gemeinde Samerberg, wie wird mit dem Verkehr umgegangen? Wie ist der Samerberg angebunden? Wie kann die Gemeinde mehr vom Tourismus profitieren? Wie prägt die Landschaft die Entwicklung und umgekehrt?

Dürfen Bürger andere Themen ansprechen?

Huber: Klar. Da gibt es eigentlich keine Grenzen oder Vorschriften. Wer keine Zeit für die Werkstätten hat, kann seine Anregungen bequem online über www.leitbild-samerberg.de mitteilen oder einfach einen Zettel schreiben und in eine der rund 20 Ideenboxen werfen, die derzeit im Gemeindegebiet verteilt werden.

Und was passiert am Ende mit den Ideen?

Huber: Das ist dann die nächste Herausforderung: das Büro „nonconform“ wird die Anregungen zusammen mit einer Leitungsgruppe zu einer Schlusspräsentation formulieren, die dann am 27. September öffentlich vorgestellt wird. Anschließend ist die Gemeinde aufgefordert, dieses Leitbild umzusetzen.

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