Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Futuristischer Firmensitz an der Autobahn

20-Millionen-Projekt: Immer noch kein Spatenstich für Dynafit-Hauptquartier in Kiefersfelden

Soll Ende 2023 fertig werden: Die futuristische Firmenzentrale von „Dynafit“ in Kiefersfelden.
+
Soll Ende 2023 fertig werden: Die futuristische Firmenzentrale von „Dynafit“ in Kiefersfelden.
  • Korbinian Sautter
    VonKorbinian Sautter
    schließen

Die Vorfreude auf das neue Hauptquartier der Bergsportmarke „Dynafit“ in Kiefersfelden ist groß. Bis der Bau der gläsernen Zacken an der Autobahnausfahrt beginnen kann, müssen jedoch noch ein paar Formalitäten geklärt werden. Währenddessen wächst die Ungeduld.

Kiefersfelden – Zwar wurde der Bauplan für das 20-Millionen-Euro-Projekt jetzt vom Kiefersfeldener Gemeinderat genehmig t. Doch bis zum ersehnten und bereits verzögerten Spatenstich bedarf es noch einer abschließenden Genehmigung durch das Rosenheimer Landratsamt.

Mitarbeiter werden langsam ungeduldig

„Unsere Mitarbeiter scharren mit den Hufen“, berichtet Axel Brosch, Geschäftsführer der Oberalp Gruppe in Zentraleuropa. Für den neuen Firmensitz der Sportmodemarke „Dynafit“ ist er seit Jahren in Gesprächen mit der Gemeinde Kiefersfelden und hofft, nun endlich mit dem Bau auf dem rund 8000 Quadratmeter großen Gelände beginnen zu können. Ursprünglich sollte das Gebäude bereits im Jahr 2022 fertig werden.

Doch aufgrund der Corona-Pandemie verzögerte sich das komplette Vorhaben deutlich. Eines der Hauptprobleme: „Die Architekten des spanischen Büros „Barozzi-Veiga“ konnten lange Zeit nicht nach Kiefersfelden reisen, um sich vor Ort ein Bild zu machen“, erzählt Brosch. Die neue Zielsetzung für den imposanten Glasbau läge daher mittlerweile bei Ende 2023.

Lesen Sie auch: Kiefersfeldener Biathletin Anna Weidel ist zuversichtlich: „Beim Schießen stabiler“

Umso wichtiger war es für den Geschäftsführer, dass „der Stempel der Gemeinde jetzt drunter ist“. Ernsthafte Widersprüche hatte Brosch allerdings nicht erwartet. Zu sehr freue man sich in der Region auf das Großbauprojekt. „Wir sind von dem geplanten Glasgebäude beeindruckt und stehen mit der gesamten Gemeinde dahinter“, bestätigt der Bürgermeister von Kiefersfelden, Hajo Gruber. Da der „Bau der Neuzeit“ bis zu 120 neue Arbeitsplätze bringen soll, will man in der Gemeinde bis zur Fertigstellung zusätzlichen Wohnraum schaffen.

Aktuell scheitert der Spatenstich für „Dynafit“ jedoch an einer Genehmigung durch das Landratsamt. Laut Pressesprecherin Ina Krug wurde der Bauantrag am 4. Mai eingereicht und hat die Vorprüfung bereits durchlaufen. Für eine endgültige Beurteilung bräuchte man allerdings noch weitere Unterlagen. „Erst wenn diese vorliegen, kann die abschließende Prüfung erfolgen“, teilte Krug mit. Wie lange das noch dauert, konnte die Sprecherin nicht sagen.

Das könnte Sie auch interessieren: 21 barrierefreie Wohnungen in Kiefersfelden geplant

„Wir hoffen sehr, im November noch anfangen zu können“, meint Brosch. Zwar sei man mit dem aktuellen Sitz in Aschheim nicht zur Eile gezwungen. Für eine Sportmarke wie „Dynafit“ werde es jedoch höchste Zeit, einen passenden Standpunkt nahe den Bergen zu haben. „Eine Zentrale in der Nähe der Münchner Innenstadt passt einfach nicht zu unserer Philosophie“, ist sich Brosch sicher. Ähnlich wie die hauseigene Marke „Salewa“, die in Bozen ihren Hauptsitz hat, wolle man bei der Oberalp Gruppe für „Dynafit“ einen Bezug zur Natur schaffen. Zudem seien auch die größtenteils sportlichen Mitarbeiter erpicht darauf, endlich nach Kiefersfelden zu ziehen.

Der neue Sitz soll dabei keine Wünsche offenlassen. Neben dem architektonisch markanten Bürokomplex inklusive Tiefgarage, Mensa, Sitzungssaal und Fitnessraum sind zwei Betriebswohnungen, eine Kindertagesstätte sowie ein eigener Laden mit integrierten Restaurant geplant.

Beginn noch im November?

Wenn nichts dazwischen kommt, könne man mit dem Bau in 20 Monaten fertig sein. Aus eigener Erfahrung weiß Brosch allerdings, dass sich ein Projekt mit einem Budget von 20 Millionen Euro immer verzögern kann. „Von Rohstofflieferung bis hin gefrorenen und damit unbebaubaren Boden gibt es viele Risikofaktoren“, sagt der Geschäftsführer. Dementsprechend sei man froh, wenn der Spatenstich nun wirklich bald erfolgt und die gläsernen Bergzacken noch im Jahr 2023 eröffnet werden können.

Mehr zum Thema

Kommentare