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Leserforum

Denkbar „schlechteste Routenführung“ für Radler in der Rohrdorfer Straße

Zu „Wilder Westen am Schloßberg“ und „Einbahnstraße interessiert nur mäßig“ (Lokalteil)

:

Die Einbahnregelung stadtauswärts in der Rohrdorfer Straße ist für Nicht- Autofahrer eine Unverschämtheit. Bitte, Sabine Gerke von der Polizei, fahren sie einmal jetzt im Sommer die Kuglmoosstraße hinauf. Danach werden sie mit der Baustellenleitung eine andere Möglichkeit für Radfahrer suchen! Und sollen die Fußgänger in Einbahnstraßen-Richtung von ihren Wohnungen in Richtung Rosenheim laufen?

Warum nicht Radfahrern beide Richtungen erlauben; die Bahnunterführung ist nicht breiter als die Straße im Baustellenbereich und muss, noch und leider, ganzjährig benutzt werden.

Hans Buchholz

Stephanskirchen

Natürlich ist es nicht in Ordnung, wenn Radfahrende Beschilderungen ignorieren und gegen die Richtung fahren. Das ist die richtige Aussage in dem Artikel. Allerdings ist das Baustellenmanagement an der Rohrdorfer Straße auch so ausgelegt, dass man sich nicht zu wundern braucht: Die Umleitung für den Radverkehr wird weder aus Richtung Hofmühlstraße noch aus Richtung Ziegelberg vorher angekündigt. Die Chance, Pendler und Touristen schon frühzeitig durch Schloßberg oder über die Kastenau umzuleiten, wurde verpasst. So steht man unerwartet vor einer Treppe mit über 30 Stufen (!), über die man sein Rad hochtragen soll, um sich anschließend noch den steilen Berg der Kuglmoosstraße hoch zu quälen. Ein halber Kilometer Umweg mit der denkbar schlechtesten Routenführung – an welchem Schreibtisch entsteht so etwas? Vielleicht hätten die zuständigen Behörden vorab eine Viertelstunde mit dem Fahrradbeauftragten der Gemeinde oder der Gemeindeverwaltung telefonieren sollen, statt einen ganzen Tag mit der Durchsetzung eines (immer noch) einfach schlecht gemachten Baustellenmanagements zu verschwenden? Man hätte in der Ferienzeit ohne Weiteres den Autoverkehr komplett über die Chiemseestraße und die Umgehungsstraße führen können, dann wäre der Radverkehr überhaupt nicht beeinträchtigt gewesen. Aber wie so häufig ist eben doch das Auto das Premium-Verkehrsmittel – selber schuld, wer mit dem Rad fährt.

Frank Wiens

Stephanskirchen

Ich finde es traurig, dass wegen ungenügender Beschilderung und Baustelleneinrichtung dieser Artikel nötig wurde! In Zeiten wo überall über die Verkehrswende gesprochen und versucht wird, so viel wie möglich Autoverkehr in den Städten zu vermeiden, wird mit dieser Baumaßnahme und der dazugehörigen Umleitungsführung deutlich, dass es nur eine Prämisse gibt: den Autoverkehr! Wenn Frau Gerke von „Stammhirnfahrern“ auf zwei oder vier Rädern spricht, erlaube ich mir die Frage: War bei der Umleitungsplanung etwa ein Stammhirnplaner am Werk? Oder warum müssen die schwächsten Verkehrsteilnehmer einer ausgeschilderten Umleitung (die erst 50 Meter vor der Baustelle ausgewiesen wird) den Schloßberg rauf und wieder runter folgen? Für was gibt es eigentlich Radbeauftragte in Stadt und Landkreis, die hierfür sicher praktikable Vorschläge einbringen könnten?

Andreas Berthold

Stephanskirchen

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