Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


AUS DEM BAUAUSSCHUSS OBERAUDORF

Den freien Blick zur Luegsteinwand und zum Weber an der Wand unbedingt erhalten

  • vonRoland Schmidt
    schließen

Das Ziel des Gemeinderats Oberaudorf wurde erreicht, denn ein geplantes Gebäude wird nun nicht mehr den Blick auf das denkmalgeschützte Haus „Weber an der Wand“ und auf das Bodendenkmal „Luegsteinwand“ verdecken. In seiner vergangenen Sitzung genehmigte das Gremium den geänderten Bauvorbescheid.

Oberaudorf – Der Gemeinderat Oberaudorf erließ Ende des Jahres einstimmig eine Erhaltungssatzung zum Schutz des südlichen Ortseingangsbereiches. Damit soll die kulturell schützenswerte Ansicht auf das denkmalgeschützte Gebäude „Weber an der Wand“ und auf das Bodendenkmal „Luegsteinwand“auf Dauer gesichert werden.

Basierend darauf wurde bereits mehrfach ein Bauvorbescheid für das Grundstück Kufsteiner Straße 34 abgelehnt, da nach Ansicht des Gremiums bei den jeweiligen Architektenvorlagen die Einfügung in die Umgebungsbebauung nicht gegeben war und dem Ziel der Erhaltungssatzung widersprach.

Weitere Artikel und Nachrichten aus dem Rosenheimer Land finden Sie hier.

Nach einigen Gesprächen mit dem Bauherrn und dem Architekten lag bei der vergangenen Bauausschusssitzung erneut ein geänderter Antrag auf Vorbescheid vor. Dieser sieht nunmehr die Bebauung des Grundstückes mit einem Gebäude mit fünf Wohneinheiten, acht Carports und zwei Stellplätzen sowie einer seitlichen Wandhöhe von sieben Metern und einem Satteldach vor. Nach Süden sollen zwei symmetrisch angeordnete Dachgauben sowie eine mittige Dachgaube mit vorgelagerter Dachterrasse auf darunter liegendem Vorbau entstehen.

Nach eingehender Prüfung sah das Gremium die städtebauliche Gestaltung des Gebietes weit weniger beeinträchtigt wie in den vorhergehenden Planungen und war sich einig, dass diese Art der Bebauung den Anblick auf die Luegsteinwand erhält. Bürgermeister Dr. Bernhardt meinte: „Wir haben damit unser Ziel erreicht.“ Dem schloss sich der Bauausschuss bei einer Gegenstimme (6:1) an und genehmigte den Bauvorbescheid

Mehr zum Thema

Kommentare