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ERSTEN PROBEN WIEDER MÖGLICH

Dem Spielmannszug Stephanskirchen gemeinsame Flötentöne beibringen

  • Sylvia Hampel
    vonSylvia Hampel
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Er hat noch keine Ahnung, wer heute Abend so alles kommt. Und was das Niveau macht. Aber Franz Kotter freut sich auf die erste Probe mit dem Spielmannszug Schloßberg seit Mitte Oktober.

Stephanskirchen – „Ich hoffe nur, dass es trocken bleibt, denn nur dann kann ich mit allen zusammen proben“, sagt er.

Denn sonst machen ihm seine Querflöten einen Strich durch die Rechnung. Die gelten als Aerosolschleudern und müssen drei Meter Abstand zum Vordermann haben. Geht nur auf dem Hof der Grundschule. Sonst heißt es teilen: Schlagwerk ins rote Schulhaus, Querflöten nebeneinander aufgereiht – „ besser als hintereinander“ – im Flur der Schule. Und trennen wollte der Taktgeber des Spielmannszugs seine Truppe nicht gleich wieder. Den Kontakt miteinander haben sie lange genug vermisst.

Jugendorchester ab September geplant

„Es gibt Schüler in den Spielmannszugklassen, die haben noch nie in der Gruppe gespielt, die hatten nur Einzelunterricht online“ sagt Dirigent Kotter. Den hätten die Lehrer der Musikschule Rosenheim zwar hervorragend gemacht, hätten alles getan, den musikalischen Nachwuchs bei Laune zu halten. Wie auch Musiklehrerin Annette Kopf an der Otfried-Preußler-Schule. Aber das Gemeinschaftserlebnis fehle. Deswegen gebe es ab September ein Jugendorchester für die 20 Schüler der Spielmannszugklassen und die zehn aus dem eigenen Nachwuchs. „Da können sie gemeinsam musikalische Erfahrung sammeln“, so Kotter. Alle zwei Wochen freitags soll Probe sein.

Die einzelnen Register auf Vordermann bringen

Für diesen Monat hat er sich vorgenommen, zunächst einmal die einzelnen Register auf Vordermann zu bringen. „Bis wir ein gemeinsames großes Konzert spielen können, wird es noch etwas dauern“, ist er sich bewusst. Aber mit kleineren Ensembles zum zweiten „Sommer dahoam“ beizutragen, das bekämen sie hin, ist sich Kotter sicher.

Vielleicht gebe es nach dem Flötenworkshop im April vor den Sommerferien noch einen zweiten Workshop, so Kotter, „um die Motoren wieder in Schwung zu bringen.“

Lockdown brachte neue Interessenten

Was den Dirigenten freut: Abgesprungen ist ihm während des Lockdowns niemand. Es hätten sich im Gegenteil Leute gemeldet, die bisher nur für sich alleine Musik gemacht hatten. Wenn es davon noch ein paar mehr gibt, die ein Schlagwerk oder Querflöte spielen: Am heutigen Freitag Abend ist von 18 bis 20 Uhr Probe, je nach Wetter im roten Schulhaus und der Grundschule oder auf dem Hof der Grundschule Schloßberg. Und im Herbst, da wird es eine dritte Auflage der Spielmannszugklasse in Stephanskirchen geben und der Spielmannszug bildet auch selber wieder aus.

Und wann das Vereinsgeschehen wieder anlaufen kann, wann Filmabende oder Fahrten zur Bowlingbahn oder... wieder möglich sind, das müse man abwarten. „Wir haben jedenfalls den Lockdown genutzt, um das Vereinsheim zu renovieren“, lacht Kotter.

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