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Einweihung mit Altarweihe am 2. Juli 2023

1,5-Millionen-Renovierung: So sieht die Wallfahrtskirche „Maria Stern“ in Neukirchen aus

Strahlende Farben: das Deckengemälde in der Wallfahrtskirche Maria Stern.
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Strahlende Farben: das Deckengemälde in der Wallfahrtskirche Maria Stern.
  • Anton Hötzelsperger
    VonAnton Hötzelsperger
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Heuer im Sommer werden die umfangreichen Renovierungsarbeiten in der Filial- und Wallfahrtskirche „Maria Stern“ in Neukirchen innerhalb des Pfarrverbands Riedering abgeschlossen. Was alles saniert wurde - und was Kirchenpfleger Heinrich Dhom über die Arbeiten denkt.

Neukirchen/Riedering – Der Eigenanteil des Pfarrverbandes beläuft sich auf 150.000 Euro, weshalb weitere Spenden gewünscht werden. Vor Kurzem wurde bei einem Konzert mit europäischen Weihnachtsliedern in der Riederinger Kirche 1 200 Euro gesammelt.

Bei einem Gespräch vor Ort berichtet Kirchenpfleger Heinrich Dhom über den aktuellen Stand der Renovierungsarbeiten: „Wer schon mal in der letzten Zeit einen Blick in die Kirche in Neukirchen geworfen hat, wird wegen des großen Gerüstes nicht viel gesehen haben. Die Hauptarbeit fand nämlich an der Kirchendecke statt und war für den Besucher nicht sichtbar.“ Das Deckenfresko sei inzwischen komplett gereinigt, die Risse verkittet und retuschiert worden.

Kirchenfenster gereinigt

Das Gerüst ist inzwischen abgebaut worden, sodass man die frisch strahlenden Malereien des Joseph Adam Mölck von 1750 nun wieder bewundern könne. Ebenfalls abgeschlossen sind die Restaurierungen der Kirchenfenster. Hier erfolgte eine komplette Reinigung der Glasflächen und Ausbesserung der Fenstergitter. Diese sind jetzt dicht, der nötige Luftaustausch erfolgt dann über ein automatisches Lüftungssystem.

Arbeit an den Altären

Besondere Freude bereiten die Arbeiten an den Seitenaltären und dem Hauptaltar, wo diese inzwischen ihre alte Form wieder erhalten haben. Die Stuckateure sind dabei, die Formen, die sie vorher vorsichtig abgenommen haben und in der Werkstatt neu gegossen haben, anzubringen. Diese müssen dann in der Winterzeit austrocknen, bevor die Farben draufkommen. Während der Wintermonate erfolgen dann die Arbeiten an den holzschichtigen Teilen des Hochaltars mit dem Gnadenbild und der Kommunionbank. Das Gnadenbild wird auch einer vorsichtigen Reinigung unterzogen werden und künftig dezent angestrahlt werden.

Gespräche über Lichtplanung

Hierzu fanden in den letzten Tagen Gespräche bezüglich der künftigen Lichtgestaltung statt. Die Hauptamtlichen haben zusammen mit der Kirchenverwaltung Szenarien hierfür entwickelt, die nun von den Lichtplanern umgesetzt werden. Derzeit ist auch die liturgische Neugestaltung Gesprächsthema. Mit der Herstellung des Altares, des Ambos und des neuen Osterleuchters wird man Anfang 2023 beginnen. Bis zur endgültigen Einweihung mit Altarweihe, die am 2. Juli 2023 durch Weihbischof Wolfgang Bischof vorgenommen werden wird, sind noch viele Arbeiten zu erledigen, die aber aktuell alle im Zeitplan sind“.

Viele helfende Hände vor Ort

Dankbar erwähnt der Kirchenpfleger abschließend: „Wir haben auch keine Probleme mit der Lieferung von Baustoffen oder Terminschwierigkeiten mit den Handwerkern gehabt. Hierüber sind wir sehr froh, es läuft alles sehr zufriedenstellend, kurzfristige Absprachen vor Ort haben bisher immer für gute Lösungen gesorgt. Und wenn wir als Kirchenverwaltung gefordert sind, sogenannte Hand- und Spanndienste zu leisten, steht uns ein tolles Team aus Neukirchner Bürgern zur Verfügung, die uns hier sehr stark unterstützen.“ Dohm weiter: „An dieser Stelle ein herzliches Vergelts Gott!“.

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