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Verwaltung soll digitaler werden

Das kann die neue App von Stephanskirchen - und das hat sie gekostet

Der Weg ins Stephanskirchner Rathaus ist durch die Angebote der neuen App teilweise nicht mehr nötig.
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Der Weg ins Stephanskirchner Rathaus ist durch die Angebote der neuen App teilweise nicht mehr nötig.
  • Korbinian Sautter
    VonKorbinian Sautter
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Die Gemeinde Stephanskrichen hat ab sofort eine eigene App. Um die Digitalisierung der Gemeinde voranzutreiben, hat der Gemeinderat eine „schlanke Variante“ der eigenen Homepage in Auftrag zu geben. Wir verraten, was die neue App alles kann.

Stephanskirchen – . „Bisher funktioniert die App einwandfrei“, berichtet Willi Wieser. Er ist für die Informationstechnik im Stephanskirchner Rathaus zuständig und kümmerte sich im Auftrag des Gemeinderates um die „abgespeckte und schlanke Variante“ der Homepage. Diese kann nun in sämtlichen digitalen Stores heruntergeladen werden.

Rund 36 neue Funktionen

In einem übersichtlichen Menü können die Stephanskirchner nun unter rund 36 Leistungen auswählen. „Und es kommen immer mehr dazu“, meint Wieser. Sei es aktuelle Meldungen aus dem Rathaus, das Ferienprogramm, den Busfahrplan oder das digitale Fundbüro.

Wer außerdem Schäden in der Gemeinde entdeckt, kann sie nun über die App mit dem sogenannten Mängelmelder innerhalb kürzester Zeit an die Verwaltung senden. „Man kann einfach den aktuellen Standort des Handys verwenden, ein Bild des beschädigten Gegenstandes machen und zusammen mit einer kurzen Beschreibung abschicken“, erklärt Wieser. Die Meldung käme dann direkt in der Poststelle an, wo sie an die zuständige Abteilung weitergeleitet wird.

Auch eine Push-Funktion, bei Notfällen in der Gemeinde, wie beispielsweise bei einem Rohrbruch oder einem Bombenfund, sei in die App integriert.

Die Idee zur Stephanskirchen-App kam von Bürgermeister Karl Mair. Er wolle die Digitalisierung in der Gemeinde vorantreiben und sprach sich deshalb früh für das neue Angebot aus. „Damit ist Stephanskirchen endgültig im 21. Jahrhundert angekommen“, fügte Gemeinderat Hubert Lechner (Parteifreie Bürger) bei der Vorstellung der Software hinzu.

Für rund 2000 Euro hat Wieser die Anwendung bei einem Software-Anbieter, der sich auf lokale Apps spezialisiert, in Auftrag gegeben. Mittels eines, laut Wieser, einfachen Management-Programms, wird die Seite nun von der Verwaltung gepflegt und laufend aktualisiert.

Schon vor der Ankündigung im Gemeinderat sind die ersten Nutzer auf die App aufmerksam geworden. „Der Stand im Juli lag bei 140 Downloads“, berichtet Wieser. Er geht jedoch davon aus, dass es noch einige mehr werden, die sich die App herunterladen, da das Angebot bisher kaum beworben wurde.

So sieht es aus: das Symbol im digitalen Store für die neue App in Stephanskirchen.

Die ersten Tests verliefen positiv

Die erste Rückmeldung der Gemeinderäte, die die Anwendung schon seit Mai als „Test-Kaninchen“ installiert haben, seien bisher zufriedenstellend. „Es ist noch niemanden etwas negatives aufgefallen“, sagt Wieser. Wie die App letztendlich von den Bürgern angenommen wird, werde sich aber erst in den kommenden Monaten zeigen.

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