Dank für Pflege des alten Kirchenfriedhofs

Rund um die Pfarrkirche St. Martin befindet sich der alte Flintsbacher Kirchenfriedhof. Er ist einmalig im südostoberbayerischen Raum. Die Pflege übernimmt die Gebirgsschützenkompanie. Weiss
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Rund um die Pfarrkirche St. Martin befindet sich der alte Flintsbacher Kirchenfriedhof. Er ist einmalig im südostoberbayerischen Raum. Die Pflege übernimmt die Gebirgsschützenkompanie. Weiss

Flintsbach − Die Gebirgsschützenkompanie Flintsbach hat sich zu ihrer Jahresversammlung getroffen.

Dabei gab es eine Übersicht der Mitgliederbewegungen des zurückliegenden Jahres. Schriftführer Leutnant Vinzenz Gschwendtner und Kassier Oberleutnant Mario Wimmer verlasen ihre Berichte. Die Kasse prüften die Revisoren Andreas Dachauer und Johann Weiß. Die Versammlung erteilte die Entlastung mit einer Stimmenthaltung.

In seinem Bericht blickte Hauptmann Walter Wons auf die Ausrücktermine 2019 zurück und bedankte sich bei allen Mitgliedern für ihr Mitwirken. Besonders wies er auf den sorgfältigen Umgang mit Waffen hin und gab einen kurzen Überblick über die Neuerungen des Waffengesetzes.

Hauptmann Wons dankte Hildegard und Tobias Stuhlreiter für die Pflege des alten Flintsbacher Kirchenfriedhofes sowie Ehrenleutnant Anton Liegl und Franz Königbauer und allen anderen, die unentgeltlich anpacken. Wichtig sei, dass die Pflege des alten Flintsbacher Kirchenfriedhofes weiter durch die Gebirgsschützen sichergestellt ist.

Der Gottesacker ist in seiner Art einmalig im südostoberbayerischen Raum. Im Anschluss informierte Wons die Anwesenden über kommende Veranstaltungen im neuen Jahr , wie das Alpenregionstreffen in St. Martin im Passeiertal von Donnerstag, 22., bis Sonntag, 25. April, den Patronatstag in Beuerberg am Sonntag, 2. Mai, und das Bataillonsfest in Neubeuern am Samstag, 19., und Sonntag, 20. Juni. Weiter wies der Hauptmann darauf hin, dass die 700-seitige Chronik der Gebirgsschützenkompanie Flintsbach, verfasst vom verstorbenen Ehrenhauptmann Max Dirl, stark nachgefragt wird. Exemplare sind noch vorhanden. Die Chronik beginnt mit einer Mannschaftsliste aus dem Jahr 1435 aus dem Bayerischen Staatsarchiv in München – diese Liste stellt den ersten historischen Nachweis dar.

Das Werk führt weiter über die Wiedergründung der Flintsbacher Gebirgsschützenkompanie im Jahr 1953 und erwähnt sämtliche Aktivitäten der Kompanie. Bürgermeister Stefan Lederwascher bedankte sich für den Einsatz der Gebirgsschützen und lobte die gute Kameradschaft.

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