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Zuhause daheim – solange es geht

„Dahoam“ alterstauglich machen: So funktioniert‘s in Schechen

Egal wie fit, ab einem bestimmten Alter sollte sich jede(r) damit beschäftigen, wie seniorentauglich die eigenen vier Wände sind. Seniorenbeauftragte und Wohnraumberater der Gemeinde kennen sich aus.
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Egal wie fit, ab einem bestimmten Alter sollte sich jede(r) damit beschäftigen, wie seniorentauglich die eigenen vier Wände sind. Seniorenbeauftragte und Wohnraumberater der Gemeinde kennen sich aus.
  • Sylvia Hampel
    VonSylvia Hampel
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So lange es (gut) geht in den eigenen vier Wänden bleiben – das wünschen sich vermutlich alle, die sich in ihren vier Wänden und der Nachbarschaft wohl fühlen. Nicht immer geht das bis ins hohe Alter so ganz ohne Hürden. Die zu überwinden sind. Auf ganz verschiedenen Wegen.

Schechen – Einige dieser Wege werden bei einer Aktionswoche „Zuhause daheim“ vom 6. bis 14. Mai vorgestellt. Organisiert hat diese Veranstaltungsreihe die Seniorenbeauftragte der Gemeinde, Evi Kaesler. Unter dem gleichen Titel gab es schon 1999 und 2016 Veranstaltungen, allerdings alle an einem Tag. „Dieses Mal hat der Bürgermeister angeregt, die Veranstaltungen auf mehrere Tage zu verteilen – dann ist es vielleicht nicht so anstrengend“, das habe sie gerne aufgenommen, so Evi Kaesler.

Bustour mit den Bürgermeistern

Da ist dann auch Zeit für eine Bustour durch die Gemeinde mit den drei Bürgermeistern. „Das kam schon beim Hanz Holzmaier immer gut an. Und jetzt hat sich doch viel getan, deswegen habe ich das mit ins Programm aufgenommen“, so Kaesler. Hinterher ist bei Kaffee und Kuchen noch gut Zeit für Fragen. Auch an etliche Gemeinderäte, denn in der jüngsten Ratssitzung meldete Elisabeth Grabmaier die Kommunalpolitiker für Kellnerdienste an. „Das Angebot nehme ich gerne an“, lacht Evi Kaesler.

A propos gerne annehmen: Vor einigen Jahren hat das Landratsamt, auf eine Initiative der Staatsregierung hin, Frauen und Männer aus vielen Gemeinden für die Wohnraumberatung ausgebildet. Aus Schechen waren Evi Kaesler und Rita Beier dabei. Sie selber sei selten im Einsatz, so Evi Kaesler, aber Rita Beier werde immer wieder gefragt, wie denn die eigene Wohnung, das eigene Haus möglichst barrierearm umzugestalten sei. Rita Beier weiß auch über die Finanzierung dieser Umbauten Bescheid und hält zusammen mit Brigitte Neumeier einen Vortrag bei der Aktionswoche.

Was eine Wohnung noch sicher macht, von beseitigten Stolperfallen abgesehen, das weiß unter anderem die Feuerwehr. Aktive der drei Wehren in der Gemeinde informieren über Feuerlöscher, Rauchwarnmelder, Grundlagen der Ersten Hilfe und vieles mehr. Zudem hat Evi Kaesler einen Vortrag über Hausnotruf, Notfallknopf und weitere technische Hilfsmittel eingeplant. Gegen Enkeltricks und andere Betrügereien wappnet Wolfgang Moritz von der Rosenheimer Polizei alle Interessierten.

Kino, Sport und Gottesdienst

An einem Vormittag gibt es Programm für den Körper, Evi Kaesler lädt zum Sport ein. Für die Seele ist ein Gottesdienst mit anschließendem griabigem Beisammensein vorgesehen und fürs Gemüt ist der monatliche Kinoabend für Senioren in die Aktionswoche integriert. Gezeigt wird „Anno dazumal – „Leben, Arbeiten und Bräuche in Bayern“.

Anmelden für Fahrt durch die Gemeinde

Ein Faltblatt mit den genauen Terminen und Uhrzeiten geht an alle Haushalte. Anmeldung ist vor allem für die Bustour durch die Gemeinde am Freitag, 13. Mai, notwenig. Und zwar unter 0 80 39/90 67-12 bei Margit Striegl im Rathaus. Abfahrt ist an der Modest-Mitterhuber-Stiftung, in deren Gemeinschaftsraum alle anderen Veranstaltungen stattfinden. Diese sind kostenlos.

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