Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Gemeinderat von Großkarolinenfeld stimmt zu

Gemeindeverwaltung soll Vorbild sein: CSU-Fraktion stellt Antrag zum Energiesparen

Nur notwendig, wenn es dunkel ist: Auch die Laufzeit der Großkaroliner Straßenbeleuchtung soll überprüft werden, um Energie zu sparen.
+
Nur notwendig, wenn es dunkel ist: Auch die Laufzeit der Großkaroliner Straßenbeleuchtung soll überprüft werden, um Energie zu sparen.
  • VonKatharina Heinz
    schließen

Einen Antrag zur Einsparung von Energie hat die CSU-Fraktion im Gemeinderat von Großkarolinenfeld eingebracht. Auch Vorschläge der Bürger seien zu berücksichtigen.

Großkarolinenfeld – Energie sparen: Darüber reden ist so leicht, dabei müsste man es einfach tun. Das haben sich auch einige Bürgervertreter aus Großkarolinenfeld gedacht und in der vergangenen Gemeinderatssitzung einen Antrag vorgebracht.

„Wir wollen ein äußeres Zeichen setzen und einen Anstoß für die Bürger geben“, erklärte Irmi Huber (CSU) den Antrag ihrer Fraktion zur Energieeinsparung. Darin fordert die Fraktion die Gemeindeverwaltung auf, Einsparungsmöglichkeiten zu ermitteln und umzusetzen.

Fahrräder bei der Dienstfahrt

Oftmals gehe es um alltägliche Verbrauchsgewohnheiten. Vorschläge sind etwa das Ausschalten der Monitore bei Arbeitsende, die Verwendung von Fahrrädern statt dem Auto bei Dienstfahrten, eine Anpassung der Betriebszeiten der Straßenlaternen oder eine Überprüfung der Laufzeit des Springbrunnens. Auch Vorschläge der Bürger gelte es, zu berücksichtigen.

„Wir wissen, das sind Aufgaben der Verwaltung und wir wollen auch nicht behaupten, dass ihr eure Arbeit schlecht macht“, so Huber. Es gehe vielmehr darum, dass sich jeder „an der eigenen Nase packen müsse“. Wenn die Gemeindeverwaltung schaue, was sich verbessern lässt, sei das ein gutes Vorbild für die Gemeinde. Es gebe viele kleine Dinge, die sich optimieren ließen.

Umdenken ist notwendig

Bürgermeister Bernd Fessler (Parteifrei) betonte: „Diesen Antrag kann ich zu hundert Prozent unterstützen.“ Das Thema sei in der heutigen Zeit wichtiger denn je. Die Aufforderung an die Bürger, Energie zu sparen, könne nicht nur über den Geldbeutel laufen. Da müsse auch ein Umdenken stattfinden. Hier habe die Gemeindeverwaltung Vorbildcharakter.

Der Bürgermeister erklärte, dass die Gemeinde Mitglied im Energieeffizienznetzwerk sei. Die Ergebnisse aus diesem Prozess zur Energieeinsparung seien angesichts der aktuellen Situation noch mal zu überprüfen. Dass jeder immer nur sage, was nötig sei, könne aber nicht sein. Es gelte, einfach damit anzufangen.

Batteriespeicher für Gemeinde-Gebäude mit PV-Anlage

Johann Kosek (PLW) berichtete, dass einige Straßenlaternen der Gemeinde teils bis spät am Vormittag leuchten würden. Er schlug vor, das zu überprüfen.

Sepp Lausch (FW-GBV) regte an, auf den gemeindeeigenen Gebäuden mit Photovoltaikanlage die Installierung eines Batteriespeichers zu prüfen. Der Vorschlag kam bei den anderen Gemeinderäten gut an.

+++ Weitere Artikel und Nachrichten aus dem Rosenheimer Land finden Sie hier. +++

Einstimmig billigte das Gremium den Antrag mit der Ergänzung, die Einrichtung von Batteriespeichern auf den Gemeindegebäuden mit PV-Anlage zu prüfen.

CLH

Mehr zum Thema

Kommentare