Corona-Testergebnisselbst korrigiert

Kiefersfelden – Die Bundespolizei hat kürzlich einen österreichischen Pkw-Beifahrer wegen des Fälschens von Gesundheitszeugnissen angezeigt.

Der 41-Jährige händigte den Beamten bei der Grenzkontrolle auf der A 93 nahe Kiefersfelden ein offenkundig gefälschtes negatives Corona-Testergebnis aus. Die Bundespolizisten bemerkten, dass im Bereich des Datumsfeldes eine weiße Korrekturflüssigkeit aufgetragen worden war. Ersten Ermittlungen zufolge handelt es sich bei dem Formular um die Kopie eines Originals, an dem wohl auch schon zuvor am Ausstellungsdatum Veränderungen vorgenommen worden waren. Der Mann wird beschuldigt, sich das Gesundheitszeugnis, das nicht älter als zwei Tage sein darf, eigenständig verlängert zu haben. Mit einer Strafanzeige „im Gepäck“ konnte er seine Reise fortsetzen. Spätestens binnen 48 Stunden nach seiner Einreise muss der Wiener über einen gültigen negativen Testnachweis verfügen.

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