Corona-Pandemie vermasselt das große Fest zur Gnadenhochzeit

Wo ist das Jubelpaar Grete und Erhard Krausanzutreffen? Natürlich in ihrem geliebten Garten. Ruprecht
  • vonFranz Ruprecht
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Das seltene Fest der Gnadenhochzeit konnten Grete und Erhard Kraus aus Raubling feiern. Sieben Jahrzehnte sind die beiden glücklich verheiratet und haben in ihrem gemeinsamen Leben Freud und Leid geteilt. Die Corona-Pandemie vermasselte dem Paar aber das große Fest.

Raubling – Selbst vor einem 70. Hochzeitstag kennt Corona keine Gnade. Grete (91) und Erhard (95) Kraus aus Raubling haben in ihrem langen Leben schon vieles erlebt.

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Krieg, Krankheit, Freud und Leid, aber eine Virus-Pandemie in diesem Ausmaß noch nie. „Wir waren eines der ersten Paare, die nach dem Krieg den Bund der Ehe geschlossen haben“, erzählen die beiden Senioren.

Ein Foto aus dem Hochzeitsjahr 1950 Ruprecht

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Stolze 70 Jahre sind die beiden nun ein glückliches Paar. Die Corona-Pandemie hat ihnen und ihren Familienangehörigen aber eine geplante Feier komplett vermasselt. „Ins Wasser gefallen“, bedauert Sohn Werner. Den seltenen Anlass wollte man schon gebührend feiern.

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Nichtsdestotrotz, die vielen Glückwünsche telefonisch oder schriftlich waren umso herzlicher. „Bleibt’s bitte gesund“, so die Bitte vieler. Für Raublings Bürgermeister Olaf Kalsperger wäre der Gratulationstermin in der Regel ein absolutes Muss, aus Rücksicht einer möglichen Ansteckungsgefahr hat er vorerst nur ein Glückwunschschreiben überbringen lassen. Sein Besuch sei aufgeschoben, aber nicht aufgehoben, betont er.

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