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FESTGOTTESDIENST ZUM VEREINSJUBILÄUM STATT GAUFEST

Nußdorfer Trachtlern verhagelt Corona-Pandemie das ganz große Fest

Der geschäfteführende zweite Vorstand Andreas Mayer des Gebirgstrachtenerhaltungsverein „Alpenrose“ GTEV , Nußdorfs Zweite Bürgermeisterin Susanne Grandauer und Organisationsleier Markus Ettinger (von links) konnten zahlreiche Mitglieder und Gäste zum Festgottesdienst anlässlich des 125-jährigen Bestehens des Gebirgstrachtenerhaltungsverein „Alpenrose“ GTEV begrüßen.
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Der geschäfteführende zweite Vorstand Andreas Mayer des Gebirgstrachtenerhaltungsverein „Alpenrose“ GTEV , Nußdorfs Zweite Bürgermeisterin Susanne Grandauer und Organisationsleier Markus Ettinger (von links) konnten zahlreiche Mitglieder und Gäste zum Festgottesdienst anlässlich des 125-jährigen Bestehens des Gebirgstrachtenerhaltungsverein „Alpenrose“ GTEV begrüßen.
  • VonVolkhard Steffenhagen
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Mit einem Festgottesdienst unter freiem Himmel im Nußdorfer Waldpark feierte der Gebirgstrachtenerhaltungsverein „Alpenrose“ GTEV sein 125-jähriges Bestehen. Den Gottesdienst, der musikalisch von der Nußdorfer Blaskapelle umrahmt wurde, hielt Wortgottesdienstleister Burkhard Schiedermair.

Nußdorf – So konnte der geschäfteführende zweite Vorstand Andreas Mayer zahlreiche Mitglieder, Vertreter der Ortsvereine sowie mehrere Abordnungen benachbarter Trachtenvereine begrüßen. Allerdings besetzte das Thema Corona-Pandemie und deren Auswirkungen auch an diesem Festtag wieder einmal die erste Stelle der Tagesordnung. „Eigentlich, ja, eigentlich hätten wir im Rahmen unserer Jubiläumsfeier heuer ebenfalls sehr gerne mit euch das Gaufest in Nußdorf gefeiert“, sagte Andreas Mayer.

Doch bereits im Frühjahr bewies der Vorstand des Inngau-Trachtenverbandes Weitsicht und so erklärte Vorstand Georg Schinagl in seinen Grußworten: „In Anbetracht der allgemeinen Pandemielage und herrschenden Einschränkungen war es nicht realistisch, dass heuer im Sommer ein großes Trachtenfest abgehalten werden kann“. So sei der Gauvorstand mit dem „Gaufestverein“ Nußdorf recht frühzeitig übereingekommen, das Gaufest 2021 abzusagen.

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Wie Vereinsjubiläum und Gaufest hätten aussehen können, schilderte Nußdorfs Zweite Bürgermeisterin Susanne Grandauer in ihrer Ansprache: „Gerne hätten wir heute den ganzen Inngau mit über 5000 Trachtlern, Musikanten und unzähligen Festwagen zum Gaufest des Bayerischen Inngau-Trachtenverbandes begrüßt und mit 10 000 Besuchern dieses Fest gefeiert.

Wir hätten gerne wieder unser Nußdorf – wie beim Gaufest vor 25 Jahren – von seiner besten Seite in ganz Bayern gezeigt. Leider hat uns Corona einen gewaltigen Strich durch unsere Vorbereitungen gemacht.“ Ein Fest in dieser Größenordnung kann nicht in wenigen Wochen gestaltet werden, deshalb begannen die Vorbereitungen hierzu schon vor vielen Monaten, immer in der Hoffnung, dass die Pandemie so ein Fest zulassen wird.

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Stolz könne die Gemeinde auf ihren Trachtenverein sein, denn „er ist im ganzen Gau für sein sauberes Auftreten bei Trachtenfesten und seiner hohen Qualität in allen Sparten bekannt.“ So sei der Trachtenverein ein wichtiger Vertreter unserer Gemeinde in der Region, so die Zweite Bürgermeistern. Ein besonderes Grußwort galt dem Schirmherrn des Festes und Ersten Bürgermeister der Gemeinde, der gesundheitsbedingt am Festgottesdienst nicht teilnehmen konnte.

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