Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Krones und Marc O`Polo

Über 300 Dosen bekommen: Bei Rosenheimer Unternehmen nimmt das Impfen gegen Corona Fahrt auf

Das Angebot angenommen hat Krones-Mitarbeiter Michael Meissner (29). Medizinstudent Yannick Wiberg (28) arbeitet für den externen Dienstleister und hat den Angestellten geimpft.
+
Das Angebot angenommen hat Krones-Mitarbeiter Michael Meissner (29). Medizinstudent Yannick Wiberg (28) arbeitet für den externen Dienstleister und hat den Angestellten geimpft.
  • VonPaula Trautmann
    schließen

Das Impfen in Betrieben gegen das Coronavirus nimmt Fahrt auf: Krones in Rosenheim und Marc O‘Polo in Stephanskirchen haben jetzt beispielsweise jeweils über 300 Dosen geliefert bekommen. Externe Dienstleister, die die Anmeldung und die Impfung übernehmen, sollen für Anonymität sorgen.

Raubling/Stephanskirchen – Krones hat 330 Dosen des Impfstoffs von Biontech erhalten. Die Betriebsärzte haben diese im Vorfeld beim Bund bestellt. Um den Ablauf zu vereinfachen, errichtete die Firma auf dem Parkplatz des Betriebsgeländes in Raubling ein eigenes Impfzentrum. Das weiße Zelt ist 60 Meter lang und hat 39 Kabinen. Acht Mitarbeiter des externen Dienstleisters „Medisinn“, darunter zwei Ärzte, arbeiteten dort am Freitag unter Hochdruck.

Impfen lassen konnten sich alle Angestellten, deren Angehörige sowie Zulieferer oder andere Dienstleister wie etwa Kantinenmitarbeiter. Einzige Voraussetzung: Die Impfwilligen mussten mindestens 16 Jahre alt sein.

Aktuelle Nachrichten und Artikel rund um das Thema Coronavirus in der Region finden Sie auf unserer OVB-Themenseite

Anmelden konnten sich die Angestellten und Familienmitglieder über eine speziell dafür entwickelte Website des externen Dienstleisters. „Bei Krones werden keine Daten gehalten“, sagt Florian Hirsch, Leiter des Gesundheitsmanagements des Unternehmens. Eine betriebsinterne Impfquote könne deshalb nicht ermittelt werden. Das Unternehmen wisse auch nicht, wer geimpft wurde.

Durch die zugesicherte Anonymität sollte kein Druck auf Angestellte entstehen, die sich nicht impfen lassen wollen. „Wir können niemanden zum impfen zwingen und das wollen wir auch gar nicht“, erläutert Hirsch. Für einen internen Impftag habe sich das Unternehmen entschieden, weil das „der Weg aus der Pandemie“ sei.

Angebot wird laut Werksleiter „gut angenommen“

Vor dem Impfzentrum stehen (von links) Werksleiter Dr. Helmut Schwarz, Facility-Manager Martin Steiner, Florian Hirsch, Gesundheitsmanagements-Leiter, und der Raublinger Bürgermeister Olaf Kalsperger.Trautmann

„Das kostenlose Angebot wird gut angenommen“, sagt Werksleiter Dr. Helmut Schwarz. Krones habe rund 1000 Mitarbeiter in Rosenheim und Raubling, dazu kämen 200 Angestellte der Dienstleister. Angemeldet hätten sich 260 Personen. Viele der anderen Arbeitnehmer seien bereits von Hausärzten oder in Impfzentren geimpft worden.

Lesen Sie auch: Klinik-Personal in der Region Rosenheim: Große Bereitschaft für Impfung gegen Corona

Die übrigen Impfdosen habe das Unternehmen der Gemeinde Raubling und der Stadt Rosenheim angeboten. „Impfstoff wird bei uns keiner verschwendet“, sagt Schwarz. In fünf Wochen werden die Mitarbeiter zum zweiten Mal geimpft, dann ist der Schutz vollständig. „Das bedeutet auch einen größeren Schutz für das Unternehmen“, so Schwarz.

Auch Marc O’Polo sei die Gesundheit der Angestellten sehr wichtig, teilte Sprecher Albert Fetsch mit. Deshalb werde auf ein umfassendes Maßnahmenpaket gesetzt. „Das Angebot zur freiwilligen Impfung ist Teil davon.“

Lesen Sie auch: Luca-App zeigt künftig auch Testergebnisse an

Die Firma ergatterte 350 Dosen verschiedener Vakzine – von Johnson & Johnson, Astrazeneca und Biontech. Die Angestellten werden seit Anfang Juli geimpft, nicht im Betrieb, sondern bei einem externen Partner. Welcher das ist, will das Unternehmen nicht verraten – aus Datenschutzgründen. Aus diesem Grund könne auch nicht preisgegeben werden, wie viele Mitarbeiter geimpft wurden. Laut Sprecher Fetsch sei das Angebot aber auf „positive Resonanz gestoßen und wird sehr gut angenommen“.

Mehr zum Thema

Kommentare