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BRÜCKENKUNDGEBUNG AN DER GRENZE

Corona-Demo in Oberaudorf und Niederndorf gegen Grenzkontrollen – Bürgermeister kritisch

Am deutsch-österreichischen Grenzübergang zwischen Oberaudorf und Niederndorf wird kontrolliert.
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Am deutsch-österreichischen Grenzübergang zwischen Oberaudorf und Niederndorf wird kontrolliert. Eine Kundgebung soll nun auf die Probleme aufmerksam machen, die die quasi geschlossene Grenze mit sich bringt.

Bei der geplanten Brückenkundgebung, die am Sonntag, 14. März, in Oberaudorf und Niederndorf stattfindet, sollen coronabedingte Probleme an der Grenze angesprochen werden. Veranstalter Bernd Bräuer erwartet etwa 500 Leute. Oberaudorfs Bürgermeister Matthias Bernhardt sieht die Veranstaltung kritisch.

Oberaudorf/Niederndorf – In der Nähe der Straßenbrücke zwischen Oberaudorf und Niederndorf findet am Sonntag, 14. März, von 14 bis 16 Uhr eine Brückenkundgebung statt. Unter dem Motto „Nachbarn stehen für ein grenzenloses Miteinander“ kommen Redner von deutscher und österreichischer Seite zusammen, um auf Probleme in Zusammenhang mit Corona aufmerksam zu machen.

Landratsamt entscheidet noch über Auflagen

Bernd Bräuer, Veranstalter der Grenzdemo, erwartet etwa 500 Leute. Es soll auf deutscher und auf österreichischer Seite jeweils vor der Brücke eine Bühne aufgestellt werden. „Mitten auf der Brücke ist die Veranstaltung tabu“, erklärt Bräuer auf Nachfrage. Deshalb gebe es zwei getrennte Versammlungen. Für die Tonübertragung werden sowohl in Oberaudorf als auch in Niederndorf jeweils drei Lautsprecher auf dem Demonstrationsgelände aufgestellt.

In Oberaudorf solle zusätzlich noch eine Videowand aufgebaut werden. „Wir arbeiten seit zwei Wochen an einer technischen Lösung“, so Bräuer. Unter den deutschen Rednern seien verschiedene Unternehmer, eine Schülerin sowie Nino Kornhass. Auf der österreichischen Seite wird unter anderem eine Ärztin über Grenzprobleme sprechen.

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Das Landratsamt Rosenheim weiß über die geplante Kundgebung Bescheid. Über die einzelnen Auflagen wird noch entschieden, teilte Sprecher Michael Fischer auf Nachfrage mit.

Zweifel an den Motiven des Veranstalters

Oberaudorfs Bürgermeister Matthias Bernhardt betrachtet die Brückenkundgebung äußerst kritisch: „Ich nehme die Situation, die bei uns an der Grenze durch Corona entstanden ist, sehr ernst. Für viele ist das eine katastrophale und missliche Situation. Und ich bin mir nicht sicher, ob der Veranstalter diese Sorge genauso teilt oder sie vielmehr ausnutzt, um sich eine Bühne für eigene Zwecke zu schaffen.“

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Darüber hinaus sieht Bernhardt bei einer Großveranstaltung in diesem Maße ein potenzielles Risiko steigender Inzidenzen vor Ort. Deshalb warnt der Bürgermeister auch in Facebook: „Achten Sie auf die Rednerlisten und den Hintergrund der Redner.“ (bfo)

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