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Vier Mannschaften müssen zum Test

Corona-Ausbruch bei Fußballern des TSV Brannenburg - große Aufregung und Rattenschwanz an Tests

Corona-Ausbruch in einer Fußballmannschaft: Insgesamt vier Teams mussten durchgetestet werden.
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Corona-Ausbruch in einer Fußballmannschaft: Insgesamt vier Teams mussten durchgetestet werden.
  • Rosi Gantner
    VonRosi Gantner
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Die Corona-Fallzahlen in der Region Rosenheim steigen sprunghaft an. Für Aufsehen sorgt nun ein Corona-Ausbruch bei den Fußballern des TSV Brannenburg, der einen Rattenschwanz nach sich zog: Insgesamt vier Fußballmannschaften mussten getestet werden. Ebenfalls betroffen: Halfing-Höslwang.

Brannenburg – Die Corona-Fallzahlen steigen kontinuierlich an - und es gibt Gründe dafür: Wie das Staatliche Gesundheitsamt Rosenheim auf Anfrage der OVB-Heimatzeitungen mitteilte, sind fünf positive Fälle im Umkreis des TSV Brannenburg aufgetreten.

PCR-Test Anfang August

Zum Hergang: Am 3. August haben zwei Spieler einen PCR-Test machen lassen, ihre Ergebnisse waren positiv. Beide hatten laut Gesundheitsamt milde Symptome, darunter eine „laufende Nase“, Geruchs- und Geschmacksverlust.

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Im Zuge der Fallermittlungen stellte sich heraus, dass beide am 1. August in zwei verschiedenen Mannschaften für ihren Verein aufliefen und einer der beiden am 29. Juli am Training teilnahm. In den Partien am 1. August hießen die Gegner Flintsbach und Halfing-Höslwang.

Vier Mannschaften getestet

Alle Spieler der vier Mannschaften wurden getestet. Die Spieler von Halfing-Höslwang waren alle negativ (Schnelltest). Weil die Spieler aus Flintsbach nach dem Spiel noch mit der Mannschaft aus Brannenburg zusammensaßen, wurde für alle ein PCR-Test angeordnet. Alle Spieler aus Flintsbach sind negativ, allerdings stehen laut Gesundheitsamt noch zwei Ergebnisse aus.

Drei weitere Spieler positiv

Im Unterschied dazu wurden bei Brannenburg drei weitere Spieler positiv getestet. Sie befinden sich laut der Behörde in Quarantäne. Weil 14 Tage nach dem Erstkontakt, in diesem Fall das Training am 29. Juli, ein zweiter PCR-Test erforderlich ist, müssen sich alle Spieler am Wochenende erneut testen lassen.

Kein Zusammenhang mit aktuellem Anstieg

Wie die Behörde ausdrücklich betont, sind die Fälle rund um den TSV Brannenburg nicht ursächlich für die Zahl der aktuell neu gemeldeten positiven Fälle im Landkreis.

Fallzahlen steigen deutlich an

Denn: Die Fallzahlen in der Region schwellen seit dieser Woche deutlich an. Für den Landkreis Rosenheim kamen zuletzt 14 Neumeldungen hinzu, was die 7-Tage-Inzidenz auf 19,1 anschwellen ließ (Stand 11. August, 0 Uhr). Am Vortag lag der Inzidenzwert noch bei 14,9. Ähnliches Bild in der Stadt Rosenheim: Hier kletterte die 7-Tage-Inzidenz am Mittwoch (11. August) auf 14,2; am Vortag lag sie noch bei 7,9.

Wieder Fälle in Kitas

Die Gründe für den aktuellen Anstieg? Es handle sich um ein „diffuses Infektionsgeschehen“, wie das Staatliche Gesundheitsamt Rosenheim auf Nachfrage der OVB-Heimatzeitungen mitteilt.

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Von größeren Ausbrüchen hat die Behörde aktuell keine Kenntnis, auch nicht in Zusammenhang mit Corona-Infektionen, die diese Woche in Kitas in der Region aufgetreten waren: zwei Fälle im Kindergarten am Kirchplatz Bad Endorf und ein Fall im „Haus für Kinder Zwergerlmühle“ in Rohrdorf.

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