Bundespolizei stoppt mehrere gesuchte Personen

Eine Person ging am vergangenen Wochenende hinter Gitter.
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Eine Person ging am vergangenen Wochenende hinter Gitter.

Kiefersfelden – Die Rosenheimer Bundespolizei hat vier rumänische und zwei deutsche Staatsangehörige festgenommen.

Fünf von ihnen hatten die Wahl ihre Strafen zu zahlen oder ins Gefängnis zu gehen. Die sechste hatte keine Wahl.

Für eine deutsche Staatsangehörige ging es aus dem Fernreisebus direkt hinter Gitter. Die 38-Jährige wurde wegen Betrugs mit Untersuchungshaftbefehl von der Staatsanwaltschaft Memmingen gesucht. Auf richterliche Anordnung brachten die Bundespolizisten die Frau in die Justizvollzugsanstalt Traunstein, wo sie auf den weiteren Verlauf ihres Verfahrens warten muss.

1900 Euro musste eine 29-jährige Deutsche zahlen, die im Fernreisezug unterwegs war. Laut Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Traunstein war sie wegen Erschleichens von Leistungen verurteilt worden. Obwohl die Frau die Summe nicht aufbringen konnte, blieb ihr der Gang ins Gefängnis erspart: Ihr Ehemann fuhr zur Grenzkon trollstelle der Bundespolizei nahe Kiefersfelden und zahlte den geforderten Betrag.

Auf der A 93 stoppten die Beamten ein Auto mit rumänischen Kennzeichen. Einer der Mitfahrer konnte sich zwar ordnungsgemäß ausweisen, war aber vom Rosenheimer Amtsgericht wegen falscher eidesstattlicher Versicherung zu einer Geldstrafe von 3600 Euro verurteilt worden. Bislang hatte der 41-Jährige offenbar versäumt, diese zu bezahlen. Laut Polizei durfte er nach der Bezahlung des Betrags seine Fahrt fortsetzen.

In einem weiteren Fahrzeug aus Rumänien stieß die Bundespolizei gleich auf drei gesuchte Personen. Der 30-Jährige und seine 25 und 28 Jahre alten Begleiterinnen wurden von der Staatsanwaltschaft in Karlsruhe gesucht. Wegen Diebstahls hatten sie Justizschulden in Höhe von rund 200, 400 beziehungsweise 500 Euro zu begleichen. Nachdem die rumänischen Staatsangehörigen die Summen vor Ort aufbringen konnten, durften sie weiterfahren.

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