Bundespolizei stoppt illegale Einwanderer

Kiefersfelden – Beamte der Bundespolizei haben bei Grenzkontrollen am Montag, 7. September, auf der A 93 einen Slowenen festgenommen, der gar kein Slowene war.

Laut Polizeibericht stellten die Beamten bei der Überprüfung seines slowenischen Ausweises fest, dass es sich um eine „glatte Fälschung“ handelt. Tatsächlich hatte der Insasse eines italienischen Reisebusses die syrische Staatsangehörigkeit, wie sich aus einer griechischen Asylkarte, die bei der Durchsuchung gefunden wurde, herausstellte. Er gab an, die Fälschung von einem Schleuser in Griechenland bekommen zu haben. Insgesamt habe er an den unbekannten Schlepper 3500 Euro gezahlt.

Der Syrer wurde wegen seines illegalen Einreiseversuchs sowie Urkundenfälschung angezeigt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen sorgten die Rosenheimer Bundespolizisten dafür, dass er das Land wieder verlassen musste. Bereits von Samstag auf Sonntag, 6. September, beschäftigte ein anderer Fahrgast eines in Italien zugelassenen Busses die Bundespolizei in der Kontrollstelle nahe Kiefersfelden. Dieser hatte einen gefälschten belgischen Ausweis dabei. Anhand der Fingerabdrücke des Mannes fanden die Beamten heraus, dass der marokkanische Staatsbürger bereits mit zehn unterschiedlichen Personalien in Deutschland registriert worden war. Er gab zu, sich den gefälschten Ausweis in Paris beschafft zu haben. Außerdem habe er schon fast ein halbes Jahr lang in München unter falschem Namen gelebt. Die Bundespolizei zeigte den mutmaßlichen Marokkaner wegen versuchter unerlaubter Einreise, Urkundenfälschung und illegalen Aufenthalts an. Er wurde in Untersuchungshaft genommen.

Mit einem gefälschten rumänischen Ausweis war zuvor ein moldauischer Busreisender unterwegs. Er wurde wegen seines unerlaubten Einreiseversuchs und wegen Verschaffens falscher amtlicher Ausweise angezeigt.

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