Bundespolizei ermittelt gegen mutmaßliche Schleuser

Kiefersfelden/Rosenheim – Die Rosenheimer Bundespolizei hat am Montag rund zehn illegale Einreiseversuche festgestellt.

In drei Fällen leiteten die Beamten Strafverfahren wegen Schleuserei ein.

In einem in Österreich zugelassenen Pkw kontrollierten die Bundespolizisten auf der A 93 bei Kiefersfelden drei Afghanen. Der Fahrer (42) wies sich mit einem österreichischen Flüchtlingspass aus. Sein Beifahrer (31) und eine 27-Jährige im Fonds hatten keine Papiere dabei. Nach ersten Erkenntnissen befinden sich die beiden Afghanen bereits im österreichischen Asylverfahren. Ihnen wurde die Einreise verweigert. Der Fahrer erhielt eine Strafanzeige wegen Schleuserei.

In der Grenzkontrollstelle auf der Inntalautobahn stoppten die Beamten auch einen Wagen mit schwedischem Kennzeichen. Am Steuer saß ein Iraker, der seinen Reisepass und eine Aufenthaltserlaubnis für Schweden zur Kontrolle vorlegte. Der Beifahrer, ein 48-jähriger Iraker, hatte zwar einen Pass, aber keine Aufenthaltsgenehmigung. Er wurde nach Österreich zurückgewiesen. Der Fahrer wurde wegen Beihilfe zum illegalen Einreiseversuch angezeigt .

Ebenfalls auf der A 93 nahmen die Bundespolizisten einen Albaner fest. Der 38-Jährige versuchte, einen Landsmann (46) ohne Aufenthaltsgenehmigung in die Bundesrepublik zu bringen. Auch der 38-Jährige wurde angezeigt. Sein Begleiter wurde den österreichischen Behörden übergeben.

Kommentare