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Bürgerversammlungen in Raubling: Turnhalle und Unterführung im Fokus

Die Bahnunterführungin Raubling muss dringend saniert werden.

Mittlerweile zählt die Gemeinde Raubling rund 12000 Einwohner. Das hat zur Folge, dass die Aufgaben und Anforderungen für die Gemeindeverwaltung dementsprechend groß sind. Ein Spiegelbild der Themen Infrastruktur, Finanzen und öffentliches Leben gab es aktuell bei fünf Bürgerversammlungen.

Raubling – Eine Investition von veranschlagten 7,5 Millionen Euro ist bisher einmalig in Raublings Gemeindegeschichte. „Ein Objekt in der Größenordnung wie die neue 2,5-fach-Schulsporthalle hatten wir noch nie“, so Bürgermeister Olaf Kalsperger (CSU) in seinen Ausführungen beim „Huberwirt“. Ihm zufolge hat sie eine Grundfläche von 45 mal 40 Metern.

Derzeit ist die Kellerdecke betoniert und die Arbeiten mit Ausschalungen gehen voran. Momentan liegen etwa 60 Prozent der Ausschreibungsergebnisse vor. Traurig stimmt Kalsperger nach eigenen Worten, dass bisher alle Gewerke über den Kostenvoranschlägen beziehungsweise Kostenberechnungen liegen. Grund dafür sei der derzeitige Bauboom, der die Preise in die Höhe treibt.

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Kurzfristiges Ziel sei jetzt, so der Bürgermeister, das Dach vor dem Wintereinbruch aufbauen zu können. Sollte das Wetter nicht mitspielen, wäre die geplante Fertigstellung bis zum nächsten Schuljahresbeginn im September 2020 schwer zu erreichen. „Wenn die neue Schulsporthalle in Betrieb geht, kann sich der Gemeinderat mit der sanierungsbedürftigen Gemeinde- und Sporthalle befassen“, blickte der Rathauschef in die Zukunft.

Eine weitere Großbaustelle ist der Trinkwasserbehälter in Litzldorf, bei dem der Rohbau steht und die Trinkwasserkammern gebaut werden. Diese Maßnahme ist dringend erforderlich, damit die Trinkwasserkapazität verdoppelt werden kann. Die veranschlagten Kosten von 2,5 Millionen Euro sind mittlerweile auf 3,3 Millionen gestiegen.

Bahnunterführung soll breiter werden

Die Bahnunterführung an der Bahnhofstraße (Richtung Sparkasse, Kufsteiner Straße) weist sichtliche Mängel auf. Die Bahn würde eigenen Angaben zufolge lediglich die baulichen Mängel beheben. Dagegen möchte die Gemeinde Raubling eine Vergrößerung und hat daher ein Aufweitungsverlangen beschlossen. Darin ist eine zweispurige Fahrbahn mit sechs Metern Breite (bisher vier Meter) und beidseitig hochgesetzten Geh- und Radwegen mit je drei Metern Breite angedacht. „Der Entwurf steht“, sagte Kalsperger. „Jetzt ist der Ball bei der Bahn.“ Die Mehrkosten für die wesentlich komfortablere und für die Zukunft notwendige Aufweitung würden auf die Gemeinde zukommen.

Drei Wortmeldungen hatte das Gemeindeoberhaupt zu beantworten: Die beanstandeten Schäden an der Prinzregentenstraße (Höhe etwa Schule bis Kirchweg), in der sich Wasserlachen bilden, könnten nur durch eine komplette Straßensanierung behoben werden. Diese Maßnahme sei sehr aufwendig und technisch sehr schwierig, so der Rathauschef.

Anwohner beklagen Lärm an Containern

Den Wunsch, den Rohretweg in Nähe des Bauhofs in eine Anliegerstraße zu wandeln, soll sich der Umweltausschuss, der auch fürs Verkehrswesen zuständig ist, genauer ansehen. Thematisiert wurde durch Anwohner lautstarkes Einwerfen in die Glascontainer am Bauhof-Vorplatz zu nicht genehmigten Zeiten wie am Sonntag. Er könne nur an die gebotene Rücksichtnahme in der Bevölkerung appellieren, sagte Kalsperger.

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