Bürgerbegehren trifft den Nerv

Stephanskirchen –. Der Zuspruch, den die Mitglieder der Bürgerinitiative an den seit Anfang Februar stattfindenden Infoständen erleben, zeigt, dass das Thema Verkehrssicherheit den Nerv der Bürger Stephanskirchens trifft: Mit 97 Prozent der rund 800 erforderlichen Unterschriften steht das Bürgerbegehren kurz vor dem Ziel.

Für den nun folgenden Endspurt möchte die Bürgerinitiative mit weiteren Infoständen die restlichen Unterschriften noch vor der Kommunalwahl am 15. März erreichen. So könnten die Bürger von Stephanskirchen ein starkes Signal an den neuen Gemeinderat aussenden.

Bürgerinitiative weist Vorwürfe zurück

Am Dienstag, 25. Februar, berichtete das OVB unter dem Titel „Plakatchen wechsel Dich“ über den Ärger, den die CSU in Stephanskirchen mit ihren Verstößen gegen die – von ihr selbst mitunterschriebenen – freiwillige Vereinbarung. Die CSU rechtfertigte die Verstöße unter anderem mit dem Hinweis, die Infostände der Bürgerinitiative für das Bürgerbegehren Verkehrssicherheit seien „verschleierte Wahlwerbung“ von Grünen und SPD und deswegen „…auch nicht korrekt“. Diese Vorwürfe weist die Bürgerinitiative jedoch entschieden zurück: Die Bürgerinitiative „Bahnhalt und Verkehrssicherheit“ sei eine überparteiliche Interessengemeinschaft. Sie stehe allen interessierten und demokratisch gesonnenen Bürgern von Stephanskirchen offen. Auch CSU-Mitglieder, die mitarbeiten wollen, seien selbstverständlich willkommen.

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