Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Brenner-Nordzulauf: Warum der Kiefersfeldener Gemeinderat entsetzt ist

Wohin soll die Bahn da ausweichen: Links wird die Trasse begrenzt durch die Staatsstraße, rechts durch den Inn.

In die Diskussionen um die Zulaufstrecke zum Brennerbasistunnel positioniert sich die Gemeinde eindeutig. Bürgermeister Hajo Gruber (UW) verwies auf die Vielzahl der aktuell diskutierten Varianten, besonders im Fokus hatte er die „Vieregg-Rössler-Studie“. Man erachte sie als mittlere Katastrophe für den Ort.

Von Franz Hoffmann

Kiefersfelden – Deren vorrangiges Merkmal vor allem die Ertüchtigung der vorhandenen Bestandsstrecke vorsieht.

„Und das hätte zur Folge, dass wir lange Zeit keinen Personennahverkehr mehr hätten, eine massive innerörtliche Bauphase über Jahre hinweg und letztlich auch massive Eingriffe in Bestandsbauten“, hob der Rathauschef warnend den Finger.

Lesen Sie auch

Brenner-Nordzulauf: Die Kieferer nehmen‘s ganz entspannt

Als gravierende Beispiele der Studie nannte er die Tieferlegung des jetzigen Bahnhofs um fünf Meter. Des Weiteren würde die vorgeschlagene Trasse den Ortskern Kiefersfeldens durchschneiden.

Durch die Neutrassierung der Bahnlinie entlang der Inntalautobahn A 93 würden in großem Umf ang landwirtschaftlich genutzte Flächen beansprucht und damit dieser Nutzung auf Dauer entzogen werden.

Mehr zum Thema

Brenner-Nordzulauf: Bahn weist Ausbaukonzept zur Bestandsstrecke im Inntal zurück

Auch für Fraktionsvorsitzenden Hans Hanusch (SPD) „ist die Studie eine mittlere Katastrophe. Eine riesige Baustelle würde sich jahrelang quer durch den Ort ziehen.

Das ist untragbar für unsere Bevölkerung; für uns gibt es nur die Tunnellösung“, so seine klare Ansage an die Ratskollegen. Die verfassten sodann einstimmig eine Stellungnahme zum Brennerbasistunnel-Nordzulauf, in der „eine vollständige Untertunnelung des gesamten Gemeindegebiets“, gefordert wird, entsprechend der Festlegungen des Regionalplans 18 (Südostbayern).

+++

Tipp der Redaktion:Kennen Sie schon unseren kostenlosen Feierabend-Newsletter? Die Top-Themen der Region um 17 Uhr per E-Mail – sauber ausrecherchiert und aufgeschrieben von Ihrer OVB-Redaktion. Jetzt Newsletter ausprobieren!

+++

Kommentare