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ANDACHT DES PFARRVERBANDS RIEDERING

Brenner-Nordzulauf: Trassen-Anrainer beten um Erhalt ihrer Existenz

Tobias Gaiser überreicht dem Riederinger Bürgermeister Christoph Vodermaier eine Tafel mit den Worten: „….und Beten hilft auch“.Nitzsche
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Tobias Gaiser überreicht dem Riederinger Bürgermeister Christoph Vodermaier eine Tafel mit den Worten: „….und Beten hilft auch“.

Die Bewahrung der Schöpfung und existenzielle Sorgen von Anwohnern hinsichtlich der Trassenführung des Brenner-Nordzulaufs standen im Mittelpunkt einer Andacht, zu der der Pfarrverband Riedering am Feldkreuz bei Untermoosen unter dem Motto „Und Beten hilft doch!“ eingeladen hatte.

Riedering – Die musikalische Gestaltung übernahmen Riederinger Weisenbläser, an der Andacht nahmen rund 150 Personen teil.

Gemeindereferent Tobias Gaiser erinnerte in seiner Predigt an den Turmbau zu Babel mit der Erkenntnis: „Mensch, wenn Du zu hoch steigst, dann kannst Du auch tief fallen“.

Konkrete Zukunftssorgen wurden in die vorgetragenen Fürbitten gelegt und diese ließ man mit reichlich Weihrauch zu Gott aufsteigen.

Christine Kreuz aus Untermoosen sorgt sich um die Wälder um Untermossen. Sie müssten bei dieser Trassenführung abgeholzt werden. Auch das Wegkreuz, an dem die Andacht stattfand, würde „mit allen Bäumen verschwinden“. Hans Hamberger aus Holzen bewirtschaftet einen Demeter-Betrieb. Er zeigte sich vom Vorhaben erschüttert: „Der Bau der Trasse kann vor oder hinter unserem Haus vorbeiführen, nimmt den größten Teil der Betriebs- und Weidefläche, die wir benötigen.

Existenz gefährdet

Damit ist die Existenz des gesamten Hofes gefährdet. Das betrifft auch meinen Sohn, der eine landwirtschaftliche Ausbildung hat und dessen Zukunft damit auch infrage gestellt ist. Die Zerstörung der Natur um den Hof herum wäre gigantisch.“ Den Abschluss bildete die Segnung eines Schildes, das an Bürgermeister Christoph Vodermaier übergeben wurde sowie das Gebet der Vereinten Nationen: „Unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns Mut und Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst stolz den Namen Mensch tragen.“

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