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Rückblick zeigt erhöhten Gesprächsbedarf

Offene Jugendarbeit Brannenburg-Flintsbach bietet Hilfe und Programm

Die vielfältigen Angebote des Jugendtreffs Brannenburg-Flintsbach richten sich an Jugendliche ab zwölf Jahren.
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Die vielfältigen Angebote des Jugendtreffs Brannenburg-Flintsbach richten sich an Jugendliche ab zwölf Jahren.

„Eine ganz tolle und wichtige Arbeit wird hier geleistet.“ Bürgermeister Matthias Jokisch (CSU) zog eine positive Bilanz zur Jugendarbeit im Jugendtreff Brannenburg-Flintsbach. In der Sitzung des Gemeinderats kamen zudem anstehende Projekte zur Sprache.

Brannenburg – Diplom-Sozialpädagoge Andreas Wolf gab einen Rückblick auf das Jahr 2021. Die Offene Jugendarbeit wurde vergangenes Jahr stark von der Corona-Pandemie beeinflusst, weshalb die Einrichtung trotz der Anerkennung als systemrelevant immer wieder geschlossen werden musste und der Besuch nur unter sehr eingeschränkten Bedingungen stattfand. Deshalb und auch wegen eines „Generationenwechsels“ der Jugendlichen fielen die Besucherzahlen eher gering aus. Die Online-Angebote wurden nur zögerlich wahrgenommen, stattdessen fanden mehr Aktivitäten außerhalb des Treffs statt, darunter Kletterkurse, Bogenschießen und QR-Code-Rallyes sowie ein Ramadama und ein Flohmarkt.

In Zusammenarbeit mit den Jugendbeauftragten der Gemeinde und unter der Mitwirkung mehrerer Jugendlichen wurden die Erneuerung der Skateranlage und die Errichtung einer Boulderanlage auf den Weg gebracht. Sie sollen heuer fertig werden.

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Mehr Zeit blieb für die Öffentlichkeitsarbeit: Unter anderem wurde der Internetauftritt überarbeitet und ein Instagram-Account eingerichtet.

Um elf Prozent nahmen in 2021 die Hilfegespräche zu: Dabei ging es vor allem um die Themen Schule und Ausbildung, Identität und Freundeskreis sowie die Veränderungen durch die Pandemie. Verstärkt thematisiert wurden dabei allerdings auch die Bereiche Suchtmittelkonsum, sexuelle Selbstbestimmung und Jugendkriminalität.

Aktuell bemüht sich Wolf in Zusammenarbeit mit Schulsozialarbeit, Eltern und Jugendamt um eine besondere Gruppe mit Hilfebedarf. Dazu bat er Gemeinderat und Öffentlichkeit um Aufmerksamkeit und regte an, ihm bei Problemen Bescheid zu geben.

Damit Jugendliche vom Angebot an Freizeitaktivitäten in Brannenburg erfahren, gibt es seit vielen Jahren eine Jugendbroschüre, die immer wieder aktualisiert wird. Um diese Informationsplattform den Nutzungsgewohnheiten der Jugendlichen anzupassen, soll eine Homepage erstellt werden, auf der sich die Ortsvereine vorstellen können sowie auf verschiedene Events und das Ferienprogramm hingewiesen wird. /MN

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