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Gemeinderat stimmt ab

Brannenburg ist nun Teil vom Verband der Künstlerkolonien euroArt

Der Brannenburger Kulturspaziergang erinnert an verschiedenen Stationen an die künstlerische Vergangenheit der Gemeinde, zu der auch das Malerehepaar Maria Caspar-Filser und Karl Caspar beitrugen.
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Der Brannenburger Kulturspaziergang erinnert an verschiedenen Stationen an die künstlerische Vergangenheit der Gemeinde, zu der auch das Malerehepaar Maria Caspar-Filser und Karl Caspar beitrugen.

Die Gemeinde Brannenburg wird Mitglied bei euroArt, dem Europäischen Verband der Künstlerkolonien.

Brannenburg – Die 1994 in Brüssel gegründete Vereinigung hat sich zum Ziel gesetzt, die Vergangenheit der insbesondere in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts entstandenen Künstlerkolonien zu schützen und die Möglichkeit einer neuen, teilweise gemeinsamen künstlerischen Zukunft zu schaffen.

Die Geschichte der historischen Künstlerkolonie Brannenburg begann wahrscheinlich mit dem Landschaftsmaler Carl Rottmann, der 1822 zum ersten Mal nach Brannenburg reiste und die wildromantische Gegend in seinen Bildern verewigte. 1856 folgten junge Münchner Künstler, darunter Wilhelm Busch, der hier seine ersten Ölbilder schuf. In den nächsten Jahrzehnten wurde Brannenburg vor allem in den Sommermonaten ein beliebter Treffpunkt zahlreicher Maler, von denen Max Liebermann zu den bekanntesten zählt.

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Nach dem Ersten Weltkrieg wandelte sich die künstlerische Ausrichtung, wobei die Landschaftsmalerei in den Hintergrund rückte und die Künstlerkolonien an Zuspruch verloren. In Anlehnung an die langjährige künstlerische Vergangenheit wurde 1999 die Neue Künstlerkolonie Brannenburg gegründet, deren Mitglieder sich nicht nur dem Zeichnen und der Malerei widmen. Bildhauerei, Fotografie, Keramik und Objektkunst sowie Lyrik und Prosa gehören dabei jetzt zum breiten Repertoire.

Mitgliedschaft befürwortet

Mit der Mitgliedschaft bei euroArt reiht sich Brannenburg in einen europaweiten Verbund historischer Künstlerkolonien ein. Neben Prien, Murnau und Dachau gehören dazu auch Worpswede und Hiddensee sowie Künstlerkolonien in Frankreich, Spanien, Italien, Schweden und Norwegen. Gemeinsame Ausstellungen, die Einrichtung von Museen und Galerien und die Förderung von jungen Künstlern umfassen dabei die Hauptziele. In jährlichen Treffen sollen eine Zusammenarbeit im europäischen Kontext und ein größeres kulturelles Verständnis forciert werden.

Mit einer Gegenstimme befürworteten die Gemeinderäte Brannenburgs in der jüngsten Sitzung die Mitgliedschaft bei euroArt.

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