Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Brannenburgerin ist sauer

Dauerparker blockieren Ladesäule: „Mal schnell auf den Berg gehen, das geht nicht!“

Dagmar Steffen ist auf öffentliche Ladesäulen angewiesen und ärgert sich über Falschparker, die ihr Auto dort abstellen ohne zu laden.
+
Dagmar Steffen ist auf öffentliche Ladesäulen angewiesen und ärgert sich über Falschparker, die ihr Auto dort abstellen ohne zu laden.
  • Sylvia Hampel
    VonSylvia Hampel
    schließen

Dagmar Steffen fährt seit dem letzten Jahr ein Elektroauto und ist auf öffentliche Ladestationen in Brannenburg angewiesen. Immer öfter trifft sie auf Falschparker an Ladesäulen für E-Autos. Warum sie dafür absolut kein Verständnis hat.

Brannenburg – „Bisher hat das Aufladen an der Säule vor dem Rathaus in Brannenburg gut geklappt. Auf der Ladeapp kann ich sehen, ob ein Ladepunkt frei ist und fast immer war das auch der Fall. Leider kommt es in den letzten zwei Monaten immer häufiger vor, dass die Parkplätze vor den Ladesäulen – sowohl am Wendelsteinparkplatz als auch an der Schulstraße – von Falschparkern belegt sind“, so Dagmar Steffen.

Ladeapp zeigt Haltepunkt an

Falschparker sind in dem Fall Pkws, die vor den Ladestationen abgestellt werden, während die Besitzer mal schnell ein Eis kaufen, mal schnell einen Behördengang erledigen oder mal eben auf den Wendelstein fahren. Die Ladeapp erkennt nur, wenn ein Fahrzeug angeschlossen wurde. Steht ein Falschparker auf dem Platz vor der Säule, so zeigt die App einen freien Ladepunkt an.

Die Polizei verständigen?

In einem Fall empfahlen Mitarbeiter der Wendelsteinbahn Dagmar Steffen, die Polizei zu verständigen. Die beiden Beamten kamen und meinten, dass es Aufgabe der Gemeinde beziehungsweise des Betreibers sei, die Ladepunkte deutlich zu kennzeichnen. Sie bemängelten laut Dagmar Steffen, dass die Markierungen auf dem Boden schon sehr verblichen seien und dass ein Schild fehle, welches die Parkplätze als Parkplätze für Elektrofahrzeuge während des Ladevorganges kennzeichnet.

Da beides nicht gegeben sei, würden sie keinen Bußzettel ausstellen. Irgendwann reichte es Dagmar Steffen und sie wandte sich an die Gemeinde, dass diese doch bitte die Bodenmarkierung auffrischt, die beiden Ladesäulen entsprechend kennzeichnet und über mögliche Standorte von weiteren Ladepunkten nachdenkt.

Aus dem Bauamt der Gemeinde kam zunächst einmal ein Dank für die Benachrichtigung. „Auf dem kleinen Dienstweg“, damit es zügig geht, habe das Bauamt spezielle Parkplatz-Verkehrszeichen für die E-Ladestation der beiden Parkplätze am Rathaus/Schulweg anfertigen und vom Bauhof anbringen lassen.

Kontaktaufnahme zu Wendelsteinbahn

Zudem habe die Gemeinde deswegen Kontakt mit der Wendelsteinbahn wegen ihrer Ladesäule aufgenommen. Von dort heißt es, dass die Verkehrszeichen bei einem Unternehmen für Verkehrstechnik geordert sind und angebracht werden, sobald sie geliefert sind.

Die verblichene Markierung im Bereich des Rathauses/Schulweg wird laut Gemeindeverwaltung erneuert, sobald das beauftragte Unternehmen wieder Markierungen in Brannenburg durchführt. „Wir hoffen, dass sich die Zugänglichkeit zu den Ladestationen in Brannenburg deutlich verbessert“, heißt es aus dem Rathaus

Mehr zum Thema