Brand in Schreinerei fordert Feuerwehr

Neukirchen –. Im Rahmen der Jahresversammlung der Feuerwehr Neukirchen am Simssee, die noch vor dem Katastrophenfall stattfand, berichtete Zweiter Vorsitzender Josef Lindner über die Aktivitäten des letzten Jahres.

Ergänzt wurde der Tätigkeitsbericht von Schriftführer Christian Loferer. So rückte die Feuerwehr elfmal mit Fahnenabordnung aus. Im Oktober wurde der Feuerwehr Marling bei Lana in Südtirol ein Besuch abgestattet.

Kassier Bernhard Loferer konnte geordnete Finanzen vermelden, sodass auf Vorschlag der Kassenprüfer eine einstimmige Entlastung erfolgte. Umfangreich war der Bericht von Kommandant Georg Lindner. Von den 62 Aktiven und 15 Jugendfeuerwehrlern, hierbei 13 aktive Frauen und Mädchen, wurden insgesamt etwa 1200 Übungsstunden abgehalten, dazu kamen circa 560 Einsatzstunden. Hier waren 13 Einsätze zu vermelden, dabei war der Brand einer Schreinerei in Persdorf, bei dem insgesamt zehn Feuerwehren im Einsatz waren, am schwierigsten. Derzeit sind drei Atemschutzträger auf Lehrgang, so dass insgesamt 15 Atemschutzträger und 22 Mann mit Lkw-Führerschein einsatzbereit sind.

Anschließend zog Bürgermeister Josef Häusler ein Resümee seiner Amtszeit und ging auf den derzeitigen Planungsstand für das Feuerwehr- und Vereinshaus in Persdorf ein.

Deutliche Worte fand Kreisbrandrat Richard Schrank zu den Verzögerungen bei Fahrzeugbeschaffung und Neubau des Feuerwehrhauses.

Er stellte die Wichtigkeit der Ausstattung der Wehren heraus und nahm dazu den Großbrand in Persdorf als Beispiel. Auch Lindner appellierte im Hinblick auf die bereits getätigten Ausgaben für Planung und Erschließung auf eine zügige Umsetzung der Neubaumaßnahme.

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