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Blitzeinschlag in Oberaudorf

Blitz abgewehrt, für Winter gerüstet: Betreiber der Hocheck Bergbahnen ist optimistisch

Bei der Hocheck Bergbahn in Oberaudorf hat ein Blitz in den Boden eingeschlagen. Die Steuerung der Bahn wurde aber nicht beschädigt, der Winter-Betrieb ist gesichert.
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Bei der Hocheck Bergbahn in Oberaudorf hat ein Blitz in den Boden eingeschlagen. Die Steuerung der Bahn wurde aber nicht beschädigt, der Winter-Betrieb ist gesichert.
  • Alexandra Schöne
    VonAlexandra Schöne
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Bei der Hockeck Bergbahn in Oberaudorf hat ein Blitz eingeschlagen. Die Bahnanlage wurde nicht beschädigt, der Betrieb kaum beeinträchtigt. Damit ist auch die Wintersaison gesichert. Geschäftsführer Hannes Rechenauer ist optimistisch – trotz steigender Corona-Zahlen.

Oberaudorf – Der Blitz hat laut Rechenauer ganz in der Nähe des Schanzenhanges in den Boden eingeschlagen. „So ein Blitz hat eine gewaltige Wucht“, sagt er. Die Telekommunikations- sowie die Überwachungsanlage der Bergbahnen seien daraufhin defekt gewesen. Im Moment sei man dabei, das Funksystem wieder herzurichten.

Guter interner Blitzschutz

Außerdem habe die Energie des Lichtbogens Sicherungskästen auf Teilen der Strecke geschmolzen. Die Steuerungsanlage der Bahn selbst hat Rechenauer zufolge aber keinen Schaden genommen. „Wir haben einen sehr guten internen Blitzschutz“, sagt er. Alle Masten der Bahn seien mit einem sogenannten Erdungsband verbunden, durch welche die Energie abtransportiert werde.

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Da die Überwachungsanlage Fehlermeldungen angezeigt habe, habe man den Betrieb zur Sicherheit ein Wochenende lang ruhen lassen. Spezialfirmen hätten die Reparaturen übernommen, das Seil der Bergbahn visuell überprüft und auch im Boden verlegte Kabel kontrolliert.

Masten sind mit Erdungsband verbunden

Laut Rechenauer hat der Gutachter, der nach dem Einschlag nach Oberaudorf gekommen war, den Blitzschutz des Unternehmens gelobt. „Auch wenn der Blitz 100 Meter von uns entfernt runter gekommen wäre, wäre er trotzdem zu uns hingezogen worden, hat der Gutachter gesagt“, berichtet der Geschäftsführer. Die mit dem Erdungsband verbundenden Masten hätten demnach die umliegende Nachbarschaft vor dem energiegeladenen Lichtbogen bewahrt. Hätte der Blitz ein Privathaus getroffen, wäre vermutlich mehr Schaden entstanden.

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Der Blitzeinschlag hat die Hocheck Bergbahn zwei Tage Betrieb gekostet. Rechenauer sieht den Ausfall relativ entspannt. Und auch mit der Saison ist er – trotz vieler Regentage – insgesamt „sehr zufrieden“. „Der Sommer war sehr gut. Von den Besucherzahlen her werden wir das Vorjahresniveau erreichen“, berichtet er.

Optimistisch für den Winter

Das liege unter anderem an dem breiten Angebot, das der „Hocheck Erlebnisberg“ biete. Wandern, Rodeln, Kneippen oder eine Tour auf dem Sagen- und Erlebnisweg: Diese Mischung komme bei Familien gut an. Daran hätten auch Corona-Regeln wie Maskenpflicht oder Abstandhalten nichts geändert. Und auch, dass in diesem Corona-Sommer wieder viele Menschen aus der Rosenheimer und Münchner Umgebung doch lieber zuhause geblieben seien, habe dem Unternehmen in die Karten gespielt.

Auf die anstehende Wintersaison blickt er mit Optimismus – trotz der steigenden Inzidenzen. „Bei uns ist alles im Freien“, sagt er. Der Geschäftsführer hofft, dass Corona-Maßnahmen so ergriffen werden, dass der Betrieb an der frischen Luft noch möglich ist. „Wir gehen eigentlich davon aus, ja.“

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