Bis zu 10000 Euro für Instrumente

Stephanskirchen – Der Spielmannszug Stephanskirchen will die Bläserklasse der Otfried-Preußler-Schule mit Instrumenten ausstatten.

Von der Gemeinde wird der Verein nun mit einem Zuschuss in Höhe von 50 Prozent der Gesamtkosten, also maximal 10 000 Euro, gefördert.

Gleichberechtigunggewährleisten

Das haben die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses einstimmig beschlossen. Für Bürgermeister Karl Mair (Parteifrei) sei es eine wichtige Sache, den Zuschuss zu gewähren. Das machte er in der Sitzung deutlich. Denn der Spielmannszug spiele am Schloßberg eine wichtige Rolle für der Jugendförderung, da es dort wenig Angebote in diesem Bereich gebe.

Gegenwind aus den Reihen der Ausschussmitglieder bekam Mair für diese Argumentation nicht. Lediglich Florian Beck (Bayernpartei) meldete sich mit einem Einwand zu Wort.

Er werde dem Zuschussantrag zwar zustimmen, sagte er, dennoch wolle er in Zukunft Gleichberechtigung der verschiedenen Vereine gewährleisten.

„Was machen wir, wenn als Nächstes zum Beispiel die Jugendblaskapelle oder der Trachtenverein auch Geld wollen?“ Außerdem sei er der Ansicht, dass man vor einer Förderung die Finanzen des jeweiligen Vereins prüfen solle.

Bürgermeister Mair hielt diesen Einwand für berechtigt. Jedoch sei der Antrag des örtlichen Spielmannzuges sehr fundiert. Außerdem sei die Gemeinde Stephanskirchen laut Mair in der „glücklichen Lage“, sich diese freiwilligen Zahlungen leisten zu können. Kämmerer Philipp Brück ergänzte, dass die Beteiligung der Gemeinde für den Verein ein Ansporn sein könne, Eigenkapital einzusetzen. Hier greife der Gedanke „Hilfe zur Selbsthilfe“. asc

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