Biberschützen halten an altem Brauch fest

Mit Böllerschüssen wird traditionell am 24. Dezember das Christkindl begrüßt – und das wollen die Biberschützen beibehalten. Unsere Aufnahme entstand im vergangenen Jahr.
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Mit Böllerschüssen wird traditionell am 24. Dezember das Christkindl begrüßt – und das wollen die Biberschützen beibehalten. Unsere Aufnahme entstand im vergangenen Jahr.

Brannenburg-Degerndorf – Die Biberschützen veranstalteten für ihre Mitglieder eine „Olympiade“ mit lustigen und für alle leicht zu bewältigenden Spielen.

Trotzdem kämpften die zahlreichen Teilnehmer hart um jeden Punkt.

Bei der anschließenden Siegerehrung konnte dann Christian Lack mit deutlichem Abstand den ersten Platz für sich beanspruchen, gefolgt von Michael Binder junior und den dritten Platz belegten Sepp Kaffl und Wast Mayer.

An zwei Schießabenden wurde die Gedenkscheibe von Willi Schinagl ausgeschossen. Da keiner den Teiler wusste, der zu treffen war, wurde sehr viel geschossen und der Ehrgeiz, die wunderbare Scheibe zu ergattern, war groß.

Anni Schinagl übernahm dann die Preisverteilung und konnte die Scheibe an Hubert König übergeben.

Voraussichtlich findet am 24. Dezember wieder das traditionelle Christkindl- Schießen der Böllerschützen Biber Degerndorf statt. Die Böllergruppe gehört seit über 30 Jahren zur königlich-privilegierten Feuerschützen- und Zimmerstutzengesellschaft Biber Degerndorf.

Das Böllerschießen ist auf uralte heidnische Bräuche zurückzuführen, welche böse Geister abwehren und vertreiben sollen. Mittlerweile dient das Schießen als Einleitung des Weihnachtsfestes und zur Begrüßung des Christkindls.

Am Fuße der idyllisch gelegenen Kirche von Sankt Margarethen wird traditionell an Heiligabend um 15 Uhr das Christkind mit Böllerschüssen begrüßt.

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