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Vom Katechet zum Schreinermeister

Berufschullehrer Josef Stadter feiert seinen 90. Geburtstag

Zum Gratulieren kamen Bürgermeister Bernd Fessler (links) und Pfarrer Herbert Aneder (rechts) bei Sepp Stadter vorbei, der sich auch über eine Kerze freute, die seine Enkelinnen gebastelt hatten.
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Zum Gratulieren kamen Bürgermeister Bernd Fessler (links) und Pfarrer Herbert Aneder (rechts) bei Sepp Stadter vorbei, der sich auch über eine Kerze freute, die seine Enkelinnen gebastelt hatten.

Mit Sepp Stadter feierte ein hochgeschätzter Mitbürger von Großkarolinenfeld seinen 90. Geburtstag. Der Jubilar engagiert sich sowohl in der politischen Gemeinde als auch in der katholischen Kirche mir großem Eifer.

Großkarolinenfeld – Der Kinderspielplatz, den er zusammen mit Heribert Greiner erstellte und der Kinder aus dem ganzen Landkreis anzieht, ist eines seiner Lebenswerke. Aber auch die Einrichtung des Jugendtreffs, die er als gelernter Schreiner jugendgerecht im ehemaligen Feuerwehrhaus zimmerte, ist sein Werk. Er sang viele Jahre im Kirchenchor und spielte Orgel in der Pfarrkirche Heilig Blut. Auch heute ist er fleißiger Besucher der offenen katholischen Männerrunde, unter der Leitung von Diplomtheologe Christian Kuster.

Wen wundert’s also, dass sich die Gratulanten förmlich die Klinke in die Hand gaben, um Stadter in seiner Wohnung an der Marienbergerstraße Glück und Wohlergehen zu wünschen. Auch Bürgermeister Bernd Fessler und Pfarrer Herbert Aneder kamen, um dem Jubilar Glück, Gesundheit und Gottes Segen zu wünschen.

Stadter ist geborener Schwabe

Josef Stadter ist in Röfingen bei Burgau in Schwaben geboren und aufgewachsen. Mit seinen Eltern zog er in die kleine Gemeinde Glöttweng im Landkreis Günzburg, wo er zur Schule ging. Nach dem Abitur entschloss er sich, Theologie zu studieren, und besuchte die philosophisch-theologische Ordenshochschule in Gars. Er war auch einige Jahre Katechet in München. Im Jahre 1957 wechselte er jedoch vom geistlichen in den weltlichen Berufsstand. Er erlernte das Schreinerhandwerk und schloss mit der Meisterprüfung ab. Als er das Angebot der Berufsschule Rosenheim als Fachlehrer bekam, griff Stadter gleich zu. Anschließend machte er noch eine Maurerlehre. Bis zu seinem Ruhestand war er an der Berufsschule in Rosenheim als Fachlehrer im Schreinerhandwerk tätig.

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Im Jahre 1970 heirate er die Kindergärtnerin Kathi, die aus der Oberpfalz stammte. Aus der Ehe gingen zwei Söhne hervor. Inzwischen kamen zur Familie noch zwei Enkeltöchter, die der ganze Stolz des Jubilars sind, dazu. Trotz seines hohen Alters legt Sepp Stadter die Hände nicht in den Schoss. Er ist immer noch sehr aktiv in der politischen Gemeinde und in der katholischen Kirchengemeinde Heilig Blut.

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