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Schaffen insektenfreundlicher Wiesen

Wettstreit um bunte Blühflächen: Stephanskirchner Wiesenmeister steht fest

Bürgermeister Karl Mair mit den ersten Stephanskirchner Wiesenmeistern Johann Milkreiter (1. Preis), Josef Forstner (2. Preis), Josef Zehetmaier (3. Preis) und Manfred Panhans (2. Preis; von links) auf der insektenfreundlichen Wiese am Rathaus.
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Bürgermeister Karl Mair mit den ersten Stephanskirchner Wiesenmeistern Johann Milkreiter (1. Preis), Josef Forstner (2. Preis), Josef Zehetmaier (3. Preis) und Manfred Panhans (2. Preis; von links) auf der insektenfreundlichen Wiese am Rathaus.
  • Sylvia Hampel
    VonSylvia Hampel
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Hans Milkreiter ist der erste Wiesenmeister der Gemeinde. Seine Wiese in Waldering bekam von der Jury die meisten Punkte. Und das, obwohl der Bürgermeister bat, dass die Fachleute bei Milkreiter besonders gut hinschauen.

Stephanskirchen – Karl Mair wollte keine Bevorzugung – „der Mann arbeitet für die Gemeinde“. Milkreiter ist der Leiter des Gemeindebauhofs.

Drei Projekte für bunte Flächen

2020 hatte der Gemeinderat beschlossen, die „Stephanskirchner Wiesenmeisterschaft“ einzuführen. Die ergänzt das vor etlichen Jahren entstandene Mähkonzept der Gemeinde und das Blühflächenprojekt für Landwirte. Alle drei passen zum „Marktplatz der biologischen Vielfalt“ der Biodiversitäts-Modellgemeinde Stephanskirchen.

Seit 2009 sei die Gemeinde sehr aktiv, gehe es um blühende, insektenfreundliche Flächen, so Bürgermeister Karl Mair. Vor drei Jahren kam dann der Antrag, auch Privatleute stärker einzubeziehen, gegebenenfalls finanzielle Anreize zu geben. Zunächst kam das Blühflächenprogramm für Landwirte, heuer nun die Wiesenmeisterschaft.

1000 Quadratmeter Artenreichtum Minimum

Die Wiesenmeisterschaft ist für Grundeigentümer. Teilnehmen können die, die mindestens 1000 Quadratmeter artenreiche Wiese ihr eigen nennen oder sich um eine entsprechende Fläche kümmern. Eine Jury schaute sich die gemeldeten Wiesen an und bewertete sie nach verschiedenen Kriterien.

Vielfalt nicht nur an Pflanzen

Da ging es unter anderem um die Zahl der verschiedenen Arten, um das Fehlen von „Problemarten“ wie Springkraut oder Riesenbärenklau, um Arten der Roten Liste, um die gute Verwertung des Grünlands, aber auch um Hecken, Streuobst, Feuchtbiotop, Nisthilfen, lockere Steinhaufen und einiges mehr. Je artenreicher und kulturlandschaftsbildender die Wiese, desto größer die Chance auf einen Geldpreis.

Vier Männer auf dem Stockerl

Die überreichte jetzt der Bürgermeister im Rahmen einer kleinen Feierstunde. Den dritten Platz, dotiert mit 150 Euro, belegte Josef Zehentmaier, dessen Wiese am Ortsanfang von Stephanskirchen „wirklich etwas fürs Auge“ sei, so Mair. Den zweiten Platz teilen sich Josef Forstner und seine „Vorzeigewiese“ in Grasweg und Manfred Panhans, der sich in Stephanskirchen um eine benachbarte Wiese am Bahndamm kümmert. Und den obersten Platz am Stockerl, den sicherte sich – zusammen mit 500 Euro Preisgeld – Hans Milkreiter mit seiner prächtigen Wiese in Waldering.

Lesen Sie auch: Stephanskirchen will als Modellgemeinde Artenvielfalt fördern

Ein Riesenlob des Bürgermeisters gab es für seine Verwaltungsmitarbeiterin Karin Gall, zuständig für Landschaftspflege sowie Energie- und Landschaftsschutz: „Sie steht mit vollem Herzen und vollem Einsatz hinter dem Thema.“

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