NATURBAD SAMERBERG

Beherzt gehandelt

Dank an die Lebensretter: Bürgermeister Georg Huber ehrte Hilde und Xari Stadler (außen). Auch Mosavi Mortasa und seine Eltern bedankten sich für das beherzte Eingreifen der beiden Grainbacher. Nitzsche
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Dank an die Lebensretter: Bürgermeister Georg Huber ehrte Hilde und Xari Stadler (außen). Auch Mosavi Mortasa und seine Eltern bedankten sich für das beherzte Eingreifen der beiden Grainbacher. Nitzsche

Samerberg – Vor wenigen Wochen wäre der achtjährige afganische Flüchtlingsbub Mosavi Mortasa beinahe im Samerberger Naturbad ertrunken.

Nur dank des beherzten Eingreifens des Grainbacher Ehepaars Hilde und Xari Stadler wurde dem Jungen das Leben gerettet.

Minuten unter Wasser

Hilde Stadler entdeckte den Buben am Grund des Beckens treibend und rief ihren Mann Xari um Hilfe. Der tauchte sofort in die Tiefe und holte den achtjährigen Nichtschwimmer nach oben. Offenbar war der Bub schon etliche Minuten unter Wasser gelegen.

Badegäste, darunter auch Dr. Max Schreiber aus Sonnbach, leisteten erste Hilfe, mit dem Rettungshubschrauber kam der Bub in eine Münchner Klinik. Ohne bleibende Schäden konnte der achtjährige das Krankenhaus wieder verlassen.

Samerbergs Bürgermeister Georg Huber sprach nun beim Sommerfest mit den Samerberger Flüchtlingen den Lebensrettern Hilde und Xari Stadler seinen Dank aus und übergab bei dieser besonderen Ehrung ein Präsent der Gemeinde.

Auch Mosavis Eltern bedankten sich unter dem Applaus der Gäste bei den hilfsbereiten Grainbachern. Mittlerweile hat der Asyl-Helferkreis Schwimmkurse für die Samerberger Flüchtlinge organisiert.

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