Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


MÜLLEINSAMMELN UNTER AUFSICHT

Bauhof Kiefersfelden vermittelt Zusammenarbeit zwischen Fast-Food-Anbieter und Rosenheimer Organisation

Die Wanderwege im Bereich des neuen Gewerbegebiets „Kaiserreich“ vermüllen zusehends. Ein Ärgernis, das mithilfe der Diakonie Rosenheim behoben werden soll.
+
Die Wanderwege im Bereich des neuen Gewerbegebiets „Kaiserreich“ vermüllen zusehends. Ein Ärgernis, das mithilfe der Diakonie Rosenheim behoben werden soll.
  • VonFranz Hoffmann
    schließen

Der Müll im Bereich des neuen Gewerbegebiets „Kaiserreich“ nimmt allmählich Überhand. Nicht zuletzt deshalb, weil auf dem Areal ein Mc Donald‘s-Betreiber ansässig ist. Dieses Ärgernis soll nun mithilfe der Diakonie Rosenheim künftig behoben werden.

Kiefersfelden – Seit geraumer Zeit nimmt der Müll im Bereich des neuen Gewerbegebiets „Kaiserreich“ deutlich zu. Nicht zuletzt deshalb, weil auf dem Areal die Fastfood-Kette Mc Donald‘s seine Waren anbietet und sich starken Zulaufs erfreut.

„Außer-Haus-Verkauf“ während Corona führt zu mehr Verpackungsmüll

Hinzu kommt, dass durch die Corona-Regelungen zuletzt nur „Außer-Haus-Verkauf“ möglich war, was zum einen mehr Verpackungsaufwand bedeutete und zum anderen auch das Entsorgungsproblem drastisch erhöhte. Zu sehen ist das beispielsweise auf dem nur rund einen Kilometer langen Wanderweg vom Gewerbegebiet mit dem Fast-Food-Anbieter weiter in Richtung Hödenauer See. An mehreren Stellen wurde nach ausgiebigem Verzehr von Burger & Co. der Müll einfach fallen gelassen, obwohl sich in unmittelbarer Nähe fest installierte Sitzbänke und Müllkörbe befinden.

Lesen Sie auch :Raubling und Oberaudorf klagen über Müllablagerungen – Landkreisweites Problem

Diese Entsorgungspraktiken nehmen weiter zu und vielen Wanderern sind sie ein Dorn im Auge. Denn neben der Umweltverschmutzung und der optischen Komponente kommen auch noch die Gefahren für die Tiere hinzu, die sich möglicherweise an den verdorbenen Speiseresten vergiften könnten. Probleme also, denen sich die Gemeinde angenommen hat, obwohl es nicht unbedingt zu deren originären Aufgaben gehört.

Kostenfrage zwischen Betreiber und Diakonie muss noch geklärt werden

Dazu informierte Bauhofleiter Engelbert Fuchs bei der jüngsten Gemeinderatsitzung über den Versuch der Gemeinde, dieser Zumüllung Herr zu werden. Die Idee entstand aus der schon jahrelang praktizierten Zusammenarbeit des gemeindlichen Bauhofs mit der Diakonie Rosenheim, die immer wieder erfolgreich Menschen Hilfe anbietet bei der Wiedereingliederung in die Arbeitswelt. Schnell war der Kontakt zwischen dem Fast-Food-Betreiber und der Diakonie in Rosenheim hergestellt. Auch ein erstes Zwischenziel wurde schon benannt. Zunächst einmal sollte die bekannte Strecke zwischen dem Gewerbegebiet und dem Hödenauer See drei Mal pro Woche von einem von der Diakonie Betreuten abgegangen und von ihm auch der Müll eingesammelt werden. Die Kostenfrage muss aber noch zwischen Betreiber und Diakonie geklärt werden, allerdings war da schon eine gewisse Bereitschaft seitens des Fast-Food-Anbieters zu erkennen, die anfallenden Kosten zu übernehmen. Vertiefende Gespräche wurden in Aussicht gestellt.

Mehr zum Thema

Kommentare