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Bundestagsabgeordnete bedauert schriftliche Absage der Bahn

Bahnhof: Graf kämpft weiter für Barrierefreiheit

Oberaudorf - Die Rosenheimer SPD-Bundestagsabgeordnete Angelika Graf bedauert die schriftliche Absage der Deutschen Bahn AG, den Bahnhof in Oberaudorf barrierefrei auszubauen. Wie der Oberaudorfer Bürgermeister Hubert Wildgruber hatte sich Graf an die Deutsche Bahn gewandt, um einen barrierefreien Umbau des Bahnhofes zu erreichen.

Die Deutsche Bahn erklärte jedoch, dass aufgrund der zur Verfügung stehenden Mittel lediglich Bahnhöfe, an denen mindestens 1000 Reisende pro Tag registriert würden, barrierefrei ausgebaut werden könnten. Die aufgestellte Regelung müsse daher auch für Oberaudorf gelten. "Die Mittel für den barrierefreien Umbau von Bahnhöfen müssen aufgestockt werden", fordert daher Graf. "Als Bundesvorsitzende der SPD-Arbeitsgruppe 60 plus weiß ich um die Belange unserer älter werdenden Gesellschaft. Wenn hier nicht Abhilfe geschaffen wird, hat das auch negative Folgen für den Tourismus und damit auch für einen wichtigen Wirtschaftsfaktor in unserer Region", so die Abgeordnete.

Der barrierefreie Zugang zu Bahnhöfen sei zudem ein Punkt der UN-Behindertenkonvention, die Deutschland unterzeichnet und 2009 ratifiziert hatte. Die SPD-Bundestagsfraktion fordert daher auch im Sinne der UN-Behindertenkonvention die Bereitstellung weiterer Mittel. Für Graf stehen somit auch die Mitglieder der Regierungskoalition in der Pflicht, sich für weitere Geldmittel einzusetzen, um alle Bahnhöfe barrierefrei umbauen zu können. re

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