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Kirchensanierung in Großkarolinenfeld

Kirchensanierung in Großkarolinenfeld: Ausstellung als Auftakt für Spendenaktion

Die evangelische Karolinenkirche aus dem Jahre 1822 muss saniert werden
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Die evangelische Karolinenkirche aus dem Jahre 1822 muss saniert werden

Zu ihrem Jubiläum wird die evangelische Karolinenkirche in Großkarolinenfeld saniert. Um Spenden zu sammeln, werden einige Veranstaltungen angeboten.

Großkarolinenfeld – Die evangelische Karolinenkirche in Großkarolinenfeld ist in die Jahre gekommen. Dieses älteste evangelische Gotteshaus wird im nächsten Jahr 200 Jahre alt und muss saniert werden. Die Schirmherrschaft über die Sanierung haben bereits Regionalbischöfin in Ruhe, Susanne Breit-Kessler, zusammen mit Seiner Königlichen Hoheit Herzog Franz von Bayern übernommen.

Pfarrer Dr. Richard Graupner will, dass die Kirche ihren vertrauten, schlichten Charakter behält, aber der Raum zukünftig außer für Gottesdienste, auch für Konzerte und verschiedene Kulturveranstaltungen genutzt werden kann. Das Gotteshaus soll ein Ort der Begegnungen werden, so der Ortspfarrer. Die Kosten betragen etwa 1,2 Millionen.

Spendenaktionen sind geplant.

Um wenigstens einen Teil durch Spenden hereinzubekommen, plant die Gemeinde zusammen mit dem Förderverein Karolinenkirche verschiedene Veranstaltungen. Den Auftakt macht nun eine Ausstellung mit dem Titel „der sechste Tag“. Gezeigt werden Werke des Münchner Künstlers Christian Wichmann, die extra für diesen Anlass entstanden sind. Der Titel der Ausstellung nimmt Bezug auf die biblische Schöpfungsgeschichte. Eröffnet wurde die Vernissage mit einer Lesung der Urgeschichte von zwei jungen Christen.

Der Abend wurde musikalisch verfeinert.

Unterlegt waren ihre Worte mit Klängen von Joerg Widmoser, der zusammen mit seinem Sohn Leander am Schlagzeug und Bernhard Seidl am Bass diesen Abend zu einem echten Erlebnis machte.

Regionalbischof Christian Kopp ging in seiner Predigt auf die Erschaffung der Welt ein und lobte die Ausstellung. „Kunst und Religion“, die in einen Dialog eintreten.

Das zentrale Kunstwerk der Ausstellung ist „der sechste Tag“.

Die Kunstwerke von Wichmann sollen in dem von Kerzen erhellten Kirchenraum zum Staunen und Nachfragen anregen. Im Zwiegespräch mit dem Regionalbischof erläuterte der Künstler die einzelnen Werke. Das zentrale Kunstwerk „der sechste Tag“, das der Ausstellung den Namen gibt, ist ein raumfüllendes Mobile. Es besteht aus sechs rundförmigen Kerzenleuchtern, die aus bereits tragenden Brillen zusammengebaut werden, sowie einer stilisierten Weltkugel. Das zweite Kunstwerk „Black Hole“ zeigt Fotos vom Eis eines zugefrorenen Sees. Sie weisen eine erstaunliche Ähnlichkeit mit Strukturen im Weltall auf. Das dritte Kunstwerk „Cross of Pain“ besteht aus 49 zylindrischen Glasgefäßen, die mit Fotografien von menschlichen Gewebeproben oder Organen bedruckt sind. Diese Glasgefäße sind so angeordnet, dass sie in ihrer Farbigkeit den fiktiven Körper des „Schmerzensmannes“ erkennen lassen.

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Als Wichmann sich mit dem Gedanken der Ausstellung beschäftige, kam ihm der Gedanke. „In diese Kirche passe nur die Schöpfungsgeschichte“, so der Künstler. Abschließend informierte Prädikant Michael Dümmling die Besucher über die Aktion „Talente zum Versteigern“, denn jeder hat etwas, was ein anderer gebrauchen kann. Der Erlös aus der Versteigerung wird zur Sanierung der Kirche beitragen. Auch Wichmann hat eines seiner Werke gespendet, das im Laufe der Ausstellung von den Besuchern ersteigert werden kann.

Die Ausstellung ist jeweils am Dienstag, Donnerstag, Freitag und Sonntag von 18 bis 21 Uhr geöffnet. Dazu hat Pfarrer Dr. Richard Graupner, der auch Kunstbeauftragter der Landeskirche ist, ein umfangreiches Begleitprogramm zusammengestellt. re

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