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„Der Heuberg taugt nicht für Parteipolitik“

Aufschrei gegen Erweiterung des Nußdorfer Steinbruchs wird immer lauter

Die Erweiterung des Nußdorfer Steinbruchs am Heuberg beschäftigt mittlerweile den Landtag.
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Die Erweiterung des Nußdorfer Steinbruchs am Heuberg beschäftigt mittlerweile den Landtag.
  • VonVolkhard Steffenhagen
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Einmal mehr geht es um den großen Steinbruch in Nußdorf: Mittlerweile ist die Thematik bis in den Bayerischen Landtag gedrungen. Doch der Antrag der SPD-Fraktion stieß nicht überall auf Zustimmung im Umweltausschuss.

Nußdorf – Zwischenzeitlich haben der Antrag zur Erweiterung des Nußdorfer Steinbruchs sowie die Petition des Aktionsbündnisses „Rettet den Heuberg“ weite Kreise gezogen und den Bayerischen Landtag erreicht (wir berichteten). Während die Landtagsfraktionen von den Grünen und der SPD das Aktionsbündnis „Rettet den Heuberg“ unterstützen, stehen die Fraktionen von CSU, FW und FDP dem Thema ablehnend gegenüber. Denn hier traf der Antrag der SPD-Fraktion „Keine Zerstörung des Heubergs – Kein Riedberger Horn 2.0“ nicht auf Zustimmung, sodass dieser keine Mehrheit im Umweltausschuss des Bayerischen Landtages fand.

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Der Sprecher des Aktionsbündnisses „Rettet den Heuberg“ Uli Kottmann sieht die aktuelle Situation jedoch relativ gelassen: „Ich messe dem keine besondere Bedeutung zu. Das war die routinemäßige Ablehnung eines SPD-Antrags durch die Regierung und ohne sachliche Auseinandersetzung. Im Fußball würde man von einer „Standard-Situation“ reden. Mit unserer sehr fundiert begründeten Petition hatte das ja noch gar nichts zu tun. Der Heuberg und die Heimat taugen nicht für Parteipolitik.

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Wenn sich die Abgeordneten erst einmal mit der Sache befassen und in die Tiefe gehen, dann rechne ich fest damit, dass unsere Petition mit breiter Unterstützung positiv gewürdigt wird. Unsere Forderung, ein Raumordnungsverfahren durchzuführen, ist politisch neutral, sachlich geboten und würde für alle, auch das LRA, mehr Klarheit und Rechtssicherheit schaffen. Gespannt bin ich allerdings, ob es nun zeitnah zu einer deutlichen Gegenreaktion der Nußdorfer CSU in Richtung München kommt.“

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