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Zementwerk Rohrdorf legt Gemeinderat zwei Varianten für Abbau im Steinbruch bei Überfilzen vor

Aufforsten schon früher möglich

Nußdorf - Zum beantragten weiteren Abbau im Nußdorfer Steinbruch oberhalb von Überfilzen hat der Eigentümer, das Zementwerk Rohrdorf, dem Gemeinderat zwei Abbaupläne vorgelegt. Dr.

Theodor Roppelt und Diplom-Ingenieur Anton Bartinger vom Rohrdorfer Zementwerk waren darum zur jüngsten Sitzung des Nußdorfer Gremiums gekommen.

Neben der genehmigten Variante, die einen Abbau bis zur Mitte der Garwand noch für längere Zeit vorsieht, wurde vom Zementwerk eine weitere Variante eingereicht. Diese bliebe nach den Vorstellungen der Werksvertreter sogar noch unterhalb der ersten Variante, würde jedoch den Abbau der nordöstlichen Sichtschutzwand einschließen. Bei dieser Variante müsste die vorgelagerte nordöstliche Sichtschutzwand um etwa 80 Meter zurückgebaut werden, was aber eine Änderung der momentanen Abbaugenehmigung voraussetzen würde. Im Gegenzug würde man auf weitere Abholz- und Abraumarbeiten unterhalb der Garwand verzichten und man könnte bereits zeitnah mit Renaturierungsarbeiten an der östlichen beziehungsweise an der südwestlichen Sichtschutzwand beginnen. Dies würde eine Aufforstung schon während des Abbaus beinhalten.

"Sofern sich an der geltenden Abbaugenehmigung nichts ändert, wird ab 2016 mit dem regulären Abbau begonnen", so Bartinger. Der Gemeinderat stellte fest, dass auch noch andere Blickachsen zu berücksichtigen seien und die bestehenden Sichtschutzwände besonders für die Überfilzener Bevölkerung wegen der Immissionen wichtig wären.

Außerdem wünsche man sich eine 3D-Simulation. Um zeitnah die richtigen Weichenstellungen für eine etwaige Tektur vornehmen zu können, sollen bis zur nächsten Beratung die Kennzeichnung der derzeitig geltenden Abbaugrenzen in der Natur, die Kennzeichnung der Grenzen der Variante zwei und die Vorlage von Visualisierungsvarianten der Standorte Irschenberg und Überfilzen vorgelegt werden. Danach ist eine Ortsbesichtigung durch den Gemeinderat geplant. stv

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