Aufenthaltsdauer deutlich überschritten

Kiefersfelden – Ein Rumäne saß am Steuer eines Autos mit deutschem Kennzeichen und wurde von der Bundespolizei auf der Inntalautobahn kontrolliert.

Dabei legte er am Donnerstag Spätnachmittag seinen gültigen Pass vor. Sein Beifahrer wies sich laut Bundespolizei mit einem moldauischen Reisepass aus. Wie sich bei der genaueren Überprüfung jedoch herausstellte, lag die Einreise des Moldauers ins Schengen-Gebiet fast ein halbes Jahr zurück. Sein lediglich 90-tägiger visafreier Aufenthalt in der EU war demnach weit überschritten. Ein Visum oder eine andere Aufenthaltsgenehmigung konnte der 25-Jährige nicht vorlegen. Er wurde wegen versuchter illegaler Einreise angezeigt und musste das Land wieder in Richtung Österreich verlassen. Auch sein Fahrer konnte die Rosenheimer Dienststelle wieder verlassen. Er wird sich voraussichtlich bald wegen Beihilfe zur versuchten unerlaubten Einreise verantworten müssen.

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