Auch Wasserratten müssen Abstandsregel beachten

Noch unbeschwert konnten im letzten Jahr die Gäste des Nußdorfer Freibades das kühle Nass genießen. Dann machte die Corona-Krise einen Strich durch den vorgesehenen Eröffnungstermin im Mai. Aber ab Mittwoch geht es wieder los, allerdings mit Einschränkungen.
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Noch unbeschwert konnten im letzten Jahr die Gäste des Nußdorfer Freibades das kühle Nass genießen. Dann machte die Corona-Krise einen Strich durch den vorgesehenen Eröffnungstermin im Mai. Aber ab Mittwoch geht es wieder los, allerdings mit Einschränkungen.

Nußdorf. – Das Jahr 2020 brachte schon recht früh warme Tag mit sich, die durchaus zu einem Besuch ins Freibad eingeladen hätten.

Aber aufgrund der Bestimmungen in der Corona-Pandemie starten die Freibäder in Deutschland dieses Jahr später in die Badesaison, so auch in Nußdorf am Inn. Hier geht es am Mittwoch, 10. Juni, ab 9 Uhr wieder los. Dann öffnet das Bad auch wieder täglich bei jedem Wetter von 9 bis 11 Uhr bei schöner Witterung bis 20 Uhr am Abend.

Freunde des kühlen Nass müssen sich allerdings auf umfangreiche Hygiene-Auflagen einstellen. Unbedingt sind die Mindestabstandsregeln von 1,5 Meter zu beachten. Daher gilt: Abstand, Abstand, Abstand. Das beginnt schon beim Einlass, natürlich im Wasser und selbstverständlich auch auf der Liegewiese. Die Besuchermenge werden überwacht werden.

Das kann dann zu Einschränkungen führen, denn im gesamten Freibadgelände sind maximal 300 Personen zugelassen. Personen, die in den letzten 14 Tagen Kontakt zu SARS-CoV-2-Fällen hatten oder eine anderen bekannte, nachgewiesene Infektion sowie Krankheitssymptome aufweisen, dürfen das Bad nicht betreten.

Auch die Anzahl der Personen in den Becken ist begrenzt, sodass die Becken gegebenenfalls durch das Personal gesperrt werden können.

Bevor Gäste das Bad betreten können, müssen sie sich gründlich abduschen. Flächen und Gerätschaften werden durch das Personal „sehr häufig“ gereinigt und desinfiziert. Dazu zählen unter anderem Handgriffe und Türklinken. Dennoch gilt unter den Badenden natürlich eine gewisse Vorsicht davor, Dinge wahllos anzufassen.

Sorgen machen, dass sich das Virus über das Wasser verbreitet, müsse sich niemand. Nach Angaben des Umweltbundesamtes sorgen Filtration und Desinfektion in herkömmlichem Schwimmbadwasser dafür, dass Viren verlässlich inaktiviert werden. stv

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