Auch im Notfall gut und sicher versorgt

Trinkwasser auch im Notfall: Der Pruttinger Gemeinderat hat dafür den Wasserlieferungsvertrag im Notverbund mit den Gemeinden Söchtenau, Vogtareuth und dem Verein für Wasserversorgung Obernburg zugestimmt.
+
Trinkwasser auch im Notfall: Der Pruttinger Gemeinderat hat dafür den Wasserlieferungsvertrag im Notverbund mit den Gemeinden Söchtenau, Vogtareuth und dem Verein für Wasserversorgung Obernburg zugestimmt.

Prutting – Die Arbeitsgemeinschaft der Gemeinden Prutting und Vogtareuth zur Suche nach Trinkwasservorkommen (APV) hat sich neu konstituiert.

Dazu hat der Pruttinger Gemeinderat je sechs Mitglieder und Stellvertreter aus seiner Mitte gewählt. Zudem wurde der Antrag der Gemeinde Söchtenau, in die Arbeitsgemeinschaft aufgenommen zu werden, behandelt. Um die Trinkwasserversorgung auch im Notfall sicherzustellen, stimmte das Gremium dem Wasserlieferungsvertrag des Notverbundes zwischen den Gemeinden Söchtenau, Vogtareuth und dem Verein für Wasserversorgung Obernburg zu.

Die APV besteht bereits seit einigen Jahren und besteht aus Vertretern der beiden Gemeinden. Neben den Bürgermeistern gehören je sechs Mitglieder aus den Gemeinderäten der APV an. Die Bestellung war schnell abgehandelt.

Auch der Antrag der Gemeinde Söchtenau, in die Arbeitsgemeinschaft aufgenommen zu werden, handelte der Gemeinderat ohne Einwände ab. Lediglich die Vereinbarung mit Vogtareuth müsse zuvor überarbeitet werden, hieß es vonseiten des Gremiums.

Um die Trinkwasserversorgung auch im Notfall sicherzustellen – beispielsweise, wenn eine Pumpe ausfällt – hat der Gemeinderat den Wasserlieferungsvertrag im Notverbund mit den Gemeinden Söchtenau, Vogtareuth und dem Verein für Wasserversorgung Obernburg beschlossen. Welche Gemeinde die Verfügungsgewalt darüber erhält, solle die APV noch klären.

Im Vertrag festgelegt sei auch der Bezugspreis für das Wasser. Dieser liege bei rund 60 Cent pro Kubikmeter, sagte Bürgermeister Johannes Thusbaß (CSU). Gemeinderat Stefan Schöne (FWB) wollte wissen, wie sich dieser Preis errechnet. Zweiter Bürgermeister Dr. Mathias Huber (CSU) betonte, dass es bei dem Wasserlieferungsvertrag des Notverbundes um Solidarität unter den Gemeinden ginge und es wenig Sinn machen würde, sich um „ein Fün ferl“ hin- und herzustreiten. Das Gremium stimmte dem Beschluss einstimmig zu. tib

Kommentare