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LESERFORUM

Am globalen Scheidepunkt

Zum Bericht „Zementwerk bezieht Öffentlichkeit mit ein“ (Lokalteil)

:

Am 12. Februar 2021 hat ein kurzer Beitrag in der ZDF Heute-Show zur Herstellung von Beton in Zementwerken viele engagierte Bürger aufgeschreckt und geschockt. In diesem Bericht erfährt der Laie, dass – würde es sich bei der Zementindustrie um ein Land handeln – diese Industrie nach China und den USA als der drittgrößte CO2-Luftverpester weltweit unsere schon gefährdete Umwelt immer weiter zerstört. Hinzu kommt, dass im Gegensatz zu Müllverbrennungsanlagen, die strengen Auflagen, unter anderem bezüglich Filtern, unterliegen, in der Zementindustrie diese Auflagen nicht existieren und ohne Ahndung alles mit verbrannt werden darf, auch gefährliche Schadstoffe, die Mensch und Natur noch mehr belasten.

Wie ist es möglich, dass in einem Ort, dem einmal das Prädikat „schönstes Dorf Oberbayerns“ verliehen wurde, es überhaupt in Erwägung gezogen wird, dem Betreiber des Steinbruchs am Heuburg weitere Zugeständnisse zu machen. Inzwischen dürfte es auch dem Einfältigsten unter uns bewusst sein, an welchem Scheidepunkt wir uns global befinden, um unseren Planeten auch für unsere Nachkommen noch lebenswert zu erhalten. Jede Erweiterung der Abbaugenehmigung und jeder weiteren Naturzerstörung muss endgültig der Riegel vorgeschoben werden!

In einem anderen bayerischen Landkreis ist es dem Besitzer eines der größten bayerischen Zementwerke möglich, mit den damit verdienten Millionen riesige Naturschutzgebiete für seine private Nutzung zu erwerben.

Angela Brogsitter-Finck

Waakirchen

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