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Wanderunfall in Chiemgauer Alpen

Rosenheimerin (61) stürzt am Samerberg vor Augen von Freund 200 Meter in den Tod

Der Notarzt war nur wenige Minuten nach dem Unfall per Hubschrauber vor Ort.
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Der Notarzt war nur wenige Minuten nach dem Unfall per Hubschrauber vor Ort.
  • VonMarco Heinrich
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In einem bewaldeten Gebiet in der Gemeinde Samerberg in den Chiemgauer Alpen kam eine Frau während einer Wanderung ins Rutschen, stürzte etwa 200 Meter durch eine steile Rinne ab und blieb oberhalb der Unterwiesenalm im österreichischen Gemeindegebiet von Erl liegen. Der Notarzt kam binnen weniger Minuten, doch die Frau verstarb trotz Reanimationsmaßnahmen noch an der Unfallstelle.

Samerberg/Erl – Ein tragischer Unfall in den Chiemgauer Alpen kostete einer 61-jährigen Rosenheimerin am Samstag (20. November) das Leben. Aus bisher ungeklärter Ursache kam die Frau während einer Wanderung mit ihrem 56-jährigen Lebensgefährten nach derzeitigem Ermittlungsstand der Polizei ins Rutschen und stürzte etwa 200 Meter durch eine etwa 35 Grad steile Rinne ab und blieb oberhalb der Unterwiesenalm im Gemeindegebiet von Erl liegen. Nach Angaben der Polizei befindet sich die Unfallstelle in bewaldetem Gebiet. Die beiden Wanderer waren in Richtung Genossenschaftsalm unterwegs.

Das Unglück geschah gegen 14.50 Uhr, fünf bis zehn Minuten nach dem Notruf war ein Rettungshubschrauber vor Ort. Der Begleiter der Frau hatte umgehend die Rettungskräfte alarmiert. Ein Notarzt begann sofort mit der Reanimation – trotzdem starb die Verunglückte noch an der Unfallstelle.

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Wenige Minuten nach dem Eintreffen des Hubschraubers war auch die Feuerwehr Erl mit 15 Einsatzkräften und zwei Fahrzeugen vor Ort. Mit dabei war unter anderem Kommandant Andreas Kronthaler. „Es handelt sich vor Ort schon um unwegsames Gelände. Grundsätzlich sind momentan mehr Leute auf den Bergen, da passiert dann leider auch mehr“, erklärt der Oberbrandinspektor.

Gemeinsam mit ihrem 56-jährigen Lebensgefährten hatte die verstorbene Rosenheimerin in der Gemeinde Samerberg eine Hütte gemietet. Der verhängnisvolle Absturz während eines Ausflugs geschah vor den Augen ihres Begleiters genau auf der Grenze zwischen Deutschland und Österreich: Der Sturz begann auf deutscher Seite und endete in Österreich.

Der Leichnam der Frau wurde von der Besatzung des Hubschraubers nach Erl geflogen. Ihr Begleiter wurde von einem Kriseninterventionsteam betreut. „Er stand sichtlich unter Schock, wirkte aber nach außen eher ruhig“, berichtet Andreas Kronthaler.

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