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6000 Euro für Söchtenau

Ein würdiger Festakt sei es gestern in der Allerheiligen Hofkirche in München gewesen, erzählte Bürgermeister Sebastian Forstner (Fünfter von rechts). Wesentlichen Anteil am Erfolg der Dorferneuerung hatten auch Altbürgermeister Josef Baumann, Peter Oster (Ländliche Entwicklung), Georg Liegl (Ortsvorstand Dorferneuerung) und Georg Liedl (Ländliche Entwicklung), vordere Reihe von links. re

Söchtenau. – Gestern gab es nur strahlende Gesichter.

Rund 30 Bürger aus der Gemeinde Söchtenau hatten sich mit dem Bus nach München aufgemacht, um den Sonderpreis über 6000 Euro für „Integrierte Ländliche Entwicklung“ aus den Händen von Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber entgegenzunehmen. Damit wurde von Seiten der bayerischen Staatsregierung die Dorfentwicklung in Söchtenau gewürdigt.

Tatsächlich gehen die Anfänge der sogenannten Dorferneuerung in Söchtenau bis in das Jahr 1985 zurück. Damals stellte der Bürgermeister und heutige Alt-Bürgermeister Josef Baumann den Antrag auf Dorferneuerung. Dann tagten Arbeitskreise, engagierte Bürger brachten sich mit ihren Ideen ein, und Georg Liedl vom Amt für Ländliche Entwicklung begleitete den Fortschritt. 1999 wurde schließlich der Antrag abgegeben, in den Jahren 2003/04 wurden die Pläne umgesetzt.

Heute zeigt sich die Gemeinde Söchtenau attraktiv für Einwohner und Gäste: „Es entstanden die neue Dorfmitte, ein Beachvolleyball-Platz und zwei Stadl für Vereine, um nur einiges zu nennen“, so der heutige Bürgermeister Sebastian Forstner. Er hat wie sein Vorgänger die Entwicklung entscheidend mitgetragen. „Der heutige Tag ist besonders schön“, meinte er schmunzelnd im Gespräch mit der Heimatzeitung. Für eine Leistung geehrt und auch noch Geld zu bekommen, sei schon toll. Die Investitionen für die Dorferneuerung betrugen knapp 7 Millionen Euro, davon gab es 4,7 Millionen Euro Fördermittel. Die Gemeinde selbst musste 400 000 Euro stemmen. 2019 sollen alle Arbeiten abgeschlossen sein. ske

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