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Am Eichenweg

Haus der Heimatvertriebenen in Großkarolinenfeld abgerissen: 16 neue Wohnungen entstehen

Das 65 Jahre alte Haus am Eichenweg muss einem Mehrgenerationenhaus weichen.
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Das 65 Jahre alte Haus am Eichenweg muss einem Mehrgenerationenhaus weichen.

Ein Stück Großkarolinenfelder Geschichte findet ein Ende. Nach 65 Jahren wurde jetzt die erste Sozialwohnanlage des Katholischen Siedlungswerks dem Erdboden gleich gemacht.

Großkarolinenfeld –1956 baute das Katholische Siedlungs- und Wohnbauwerk der Erzdiözese München-Freising das Haus im Eichenweg 2 und 4. Im Birkenweg wurde ein Haus für Vertriebene aus den Ostgebieten erbaut. 16 Familien aus dem Sudetenland, die zum Teil nach ihrer Flucht in Notunterkünften in Bad Feilnbach untergebracht waren, fanden in Großkarolinenfeld ein neues Zuhause.

Als jetzt die letzte Bewohnerin des Hauses Eichenweg 4, die schon als Kind mit ihren Eltern dort eingezogen war, die Wohnung räumte, wurde das Gebäude mit der Nummer 2 und 4 abgerissen. 1964 und 1968 baute das Siedlungswerk, unter Pfarrer Johannes von der Grün, weitere Häuser am Birkenweg und am Eichenweg. Jetzt soll am Eichenweg ein Mehrgenerationenhaus mit 16 Wohnungen entstehen.

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Einheimische unterstützen bei Integration

Bereits zwei Jahre vorher, im Jahr 1954, baute das Evangelische Siedlungswerk, unter Pfarrer Ottmar Dimmling, eine Wohnanlage für Heimatvertriebene an der Max-Josef-Straße. In den vier Häusern ließen sich damals 16 Familien nieder. Weitere Häuser wurden von dem Hilfswerk im Dimmlingweg und an der Bürgermeister-Füglein-Straße erstellt.

Mit Unterstützung der Gemeinde, die für die Infrastruktur mit Wasser, Kanal und Straße sorgte, konnten damals die Heimatvertriebenen in Großkarolinenfeld ein Zuhause finden. Durch die Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit der ortsansässigen Bevölkerung konnten sich die Zuwanderer im Dorf integrieren.

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